Zoll entdeckt Rauschgiftpakete in Neuenstein / Studie zur ÖPNV-Paketlogistik


Riesige Zollkontrolle in Neuenstein

Der Zoll hat Pakete aus Spanien, Österreich und Ungarn in einem Sortierzentrum in Neuenstein kontrolliert (wahrscheinlich bei GLS Neuenstein). Der Einsatz lief ungewöhnlich lang und umfangreich: Eine ganze Woche waren die Zöllner im Einsatz; auch nachts. Es sollte möglichst jede einzelne Sendung kontrolliert werden.

Insgesamt wurden 40 LKW-Trailer überprüft. Dabei wurden mehr als 64 kg Rauschgift entdeckt. Nicht mitgerechnet wurden 170 Kleinfälle, bei denen geringe Mengen Drogen versandt werden. Darüber hinaus fanden die Kontrolleure zwei Waffen, Feuerwerkskörper, einige Gegenstände mit verfassungsfeindlichen Symbolen und 1900 Potenzpillen.

Rauschgiftspürhündin "Kobra" erschnüffelte ein Paket mit 12 kg Marihuana. Die Zöllner entdeckten anschließend weitere Drogensendungen, die an den gleichen Empfänger adressiert waren. Insgesamt wurden 200 Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Zoll-Pressemitteilung



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Studie zur Paketlogistik per Bus und Bahn

Der Branchenverband BIEK hat eine Untersuchung beauftragt, um die Voraussetzungen für den Pakettransport per Bus, S-Bahn, U-Bahn oder Stadtbahn zu checken. Die Studienautoren beleuchten viele Vor- und Nachteile und haben dafür Interviews mit Branchenexperten geführt.

Aus wirtschaftlicher Sicht erwartet die Paketbranche "keine großen wirtschaftlichen Vorteile, aber auch keine Nachteile" durch den Transport im öffentlichen Personennahverkehr. Befürwortet wird der Einsatz standardisierter Wechselbehälter. Wird ein solcher Container per Bus oder Bahn befördert, halten Paketdienste einen Fahrtpreis von 10 bis 20 Euro im Citybereich für angemessen.

Quelle: biek.de


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