Geplünderte Postzüge in USA / FedEx will Raketenabwehr / Mehr Sendungen in Briefkästen


Moderne Postzugräuber in Kalifornien

Für den legendären Postzugräuber Ronnie Biggs gibt es Nachfolger: Vor allem in der Nähe von Los Angeles, USA, werden Güterzüge während der Fahrt von Posträubern gekapert und geplündert.

Das Manager Magazin berichtet, die Diebe hätten es u.a. auf Züge mit Amazon-Lieferungen abgesehen. Die Kartons werden direkt im Zug geöffnet, durchsucht und wertvoller Inhalt entwendet. Die leeren Verpackungen landen im Gleisbett, das aussieht wie eine Müllhalde. Die Bahngesellschaft setzt inzwischen mehr Wachpersonal an den gefährdeten Streckenabschnitten ein.



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Abwehrsysteme für FedEx-Flugzeuge geplant

FedEx möchte seine Frachtflugzeuge sicher für die Belieferung oder den Überflug von Krisengebieten machen. Bei der US-Luftfahrtbehörde FAA beantragte FedEx die Ausrüstung von A321-200-Flugzeugen mit einem Infrarot-Laser-Abwehrsystem. Es soll gegen Lenkwaffen schützen. Anfliegenden Raketen wird eine Wärmequelle vorgetäuscht, die sie vom FedEx-Flieger weglenkt.

Laut FAA gibt es bislang keine Richtlinien für den Einsatz lasergestützter Raketenabwehr an Frachtflugzeugen. Auf federalregister.gov heißt es: "Das Risiko ist besonders hoch, da Infrarotlicht für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Exposition von Menschen gegenüber infraroter Laserenergie kann zu Augen- und Hautschäden führen und die Fähigkeit der Flugbesatzung, das Flugzeug zu steuern, beeinträchtigen."

Quelle: Spiegel.de



Mehr Sendungen sollen briefkastenfähig werden

Jan Brück vom internationalen Briefdienstleister Spring GDS rechnet damit, dass im internationalen Versandhandel künftig Sendungen bis 5 cm Dicke mit Preisvorteilen belohnt werden. Es sei das Ziel, viele eCommerce-Sendungen weltweit flächendeckend per Briefkasteneinwurf zuzustellen.

"Es wird versucht, durch möglichst kleine Formate preisliche Anreize zu schaffen.", sagte Brück im Interview mit Andreas Schumann vom Branchenverband BdKEP (ab Minute 32:00 im Video).

Versandhändlern seien ökologische Aspekte bislang noch nicht so wichtig. Aber in Verbindung mit günstigen Preisen sollen Händler dazu angehalten werden, passgenaue Verpackungen zu nutzen und keine großen Kartons mit viel Luft zu verschicken. "Das wird insgesamt ein ganz wichtiges Projekt werden", so Jan Brück von Spring GDS.


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