Zöllner unter Verdacht / Probleme in Italien / Amazon baut wieder in MVP / Mehr Zahlarten bei Hermes


Unzustellbare Pakete geklaut, anstatt sie zu vernichten

Am Flughafen Köln-Bonn waren 120 Polizeibeamte im Einsatz, um dort zwei Logistikunternehmen und den Abfallentsorger AVG zu durchsuchen. Konkret werden 14 Mitarbeiter verdächtigt, zu entsorgende Pakete für sich selbst einbehalten zu haben. Die Polizei Köln hat sogar Zollbeamte im Verdacht.

Laut Pressemitteilung haben sich die Täter zuerst unzustellbare Pakete mit Technik- und Luxusartikeln ausgeguckt. Die versteckten sie im Lager so, dass sie als unauffindbar galten.

Nachdem die Lagerfrist der versteckten, unzustellbaren Pakete ablief, wurde deren Entsorgung angeordnet. Die beschuldigten Mitarbeiter sollten die Waren unter Zollaufsicht zum AVG-Betriebshof bringen. Dort teilten die Täter ihre Beute unter sich auf, anstatt sie zu entsorgen.

Als Vorsichtsmaßnahme gegen Diebstähle sollen unzustellbare Pakete eigentlich vor der Abfahrt zum Recyclinghof manuell zerstört werden. Dies unterblieb jedoch.



Anzeige


Starke Verzögerungen: Probleme bei Poste Italiane und dem Zoll

Die niederländische Post hat heute per Newsletter auf IT-Probleme bei Poste Italiane hingewiesen, wodurch Verzögerungen von mehr als 3 Wochen entstehen sollen. Detaillierter beschreibt die britische Parcelforce das Problem auf ihrer Website. Demnach sollen Sendungen von außerhalb der EU betroffen sein (wie z.B. von UK nach IT). Parcelforce schreibt:

"Poste Italiane hat uns mitgeteilt, dass es aufgrund von schwerwiegenden IT-Problemen beim italienischen Zoll immer noch zu erheblichen Verzögerungen kommt. (...) Wir stehen in ständigem Dialog mit Poste Italiane, aber sie waren bisher nicht in der Lage, uns ein Datum zu nennen, an dem diese Probleme behoben sein werden. (...) Daher raten wir Ihnen ab dem 22. Dezember dringend, keine Sendungen nach Italien zu verschicken, bis Poste Italiane wesentliche Fortschritte bei der Beseitigung des Rückstands gemacht hat. Wir gehen derzeit davon aus, dass dies zu Beginn des neuen Jahres der Fall sein wird. Sie haben uns versichert, dass sie einen Plan haben, den wir sehr genau verfolgen werden."



Amazon baut wohl weiteres Logistikzentrum in Mecklenburg-Vorpommern

Die Ostsee-Zeitung hat erfahren, dass Amazon neben Rostock ein zweites Logistikzentrum in Mecklenburg-Vorpommern bauen wird. Und zwar in Upahl bei Grevesmühlen; ungefähr zwischen Lübeck und Rostock.

Die Zeitung hat aus nicht-öffentlichen Sitzungen erfahren, dass die Verhandlungen mit Amazon kurz vor dem Abschluss stünden. Angeblich pfeifen es "die Spatzen von den Dächern", dass in Grevesmühlen auf 14 Hektar ein Amazon-Logistikzentrum mit rund 800 Arbeitsplätzen entstehen soll.

Allerdings bekundete vor wenigen Tagen plötzlich ein Hersteller von Fertigteilhäusern Interesse an dem Baugrundstück. Amazon hat nämlich noch keinen Kaufvertrag unterschrieben, obwohl die Verhandlungen seit einem Jahr laufen. Das kritisieren einige Regionalpolitiker und fordern endlich eine Zusage des Versandhändlers.



In 2022 bietet Hermes weitere Zahlungsarten an

In der ersten Jahreshälfte 2022 wird Hermes in der Onlinefrankierung weitere Zahlungsarten zur Verfügung stellen. Das antwortete die Hermes-Pressestelle auf eine Anfrage von Paketda-Leser Robin (Instagram: logistikrobin). Um welche Zahlungsarten es sich genau handelt, wollte Hermes noch nicht bekanntgeben.


  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

✉ Paketda-News kostenlos abonnieren per E-Mail, bei Telegram oder bei Google News.