Neues UPS-Versandportal / Hermes in Ludwigsfelde / Hermes in Ansbach


Neues, preiswertes UPS-Versandportal

UPS hat ein neues Versandportal für kleine und mittelständische Firmenkunden gestartet (hier auf ups.com). In der Praxis können auch Privatkunden das Smallbusiness-Portal nutzen, weil für die Nutzung keine Registrierung notwendig ist.

Die Preisvorteile des neuen UPS-Angebots liegen vor allem beim Versand in fast alle EU-Länder (außer Malta, Zypern und andere kleine Inseln).

Auch außerhalb der EU ist das Preisniveau günstig. Zum Beispiel nach Norwegen, Großbritannien oder Schweiz ab 14 Euro. In die Türkei, Serbien oder Island ab 14,44 Euro.

Lediglich einige wenige Länder wie Russland oder Ukraine sind von den Europa-Tarifen ausgeschlossen. Aserbaidschan, Armenien und Georgien fallen hingegen in die günstigen Europa-Tarife. Dei DHL Standard ist z.B. Georgien und die komplette Türkei noch in der Europa-Zone, aber nicht Armenien und Aserbaidschan.

Außerdem spielt das Gewicht keine Rolle; der Preis richtet sich nur nach den Abmessungen des Kartons. Es wird auch kein Zuschlag für die Lieferung an Privatadressen und für Remote Areas (Außengebiete) berechnet.

Preisbeispiele (brutto) für ein Standardpaket nach Irland mit Einlieferung im UPS-Accesspoint (30x20x10cm, 5kg):

  • ups.com/smb: 11,96 Euro
  • ups.com/ship: 15,68 Euro
  • UPS bei Jumingo: 20,36 Euro (Aktionspreis, sonst 25,45 Euro)
  • UPS bei Packlink: 14,39 Euro
  • UPS bei Transglobalexpress: 30,75 Euro

Bis Ende Oktober gewährt UPS 10% Rabatt für Buchungen über das neue Portal (Aktionsbedingungen hier). Zu beachten ist, dass kein mobiler Paketschein angeboten wird. Die Label müssen ausgedruckt werden.

Vielen Dank an Christian K. für die Recherche.



Anzeige


Hermes in Ludwigsfelde

In der Pressemeldung zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft hat Hermes auf ein neues Sortierzentrum in Ludwigsfelde hingewiesen. Dort soll ausschließlich Sperrgut bearbeitet werden, um andere Sortierzentren zu entlasten.

Hermes schreibt, der Standort in Ludwigsfelde wurde "in der Rekordzeit von acht Wochen (...) vorbereitet und schließlich ans Netz genommen. Über 100 Mitarbeiter*innen werden künftig bis zu 35.000 Sendungen täglich abwickeln können."

Möglicherweise handelt es sich um eine kurzfristig angemietete Lagerhalle, die nur in der Hochsaison benötigt wird und Anfang 2022 wieder aufgegeben wird. Weil Sperrgut nicht automatisch sortierbar ist, sondern Handarbeit erfordert, musste Hermes vermutlich kaum Technik installieren.



Hermes Fulfilment erreicht Kapazitätsgrenze in Ansbach

Im März 2020 nahm Hermes Fulfilment ein neues Logistikzentrum in Ansbach in Betrieb. 1,5 Jahre später ist es bereits zu klein. Wie das Portal Fraenkischer.de meldet, hat Hermes ein Außenlager in Freystadt in Betrieb genommen.

Trotz Optimierungen sei es in Ansbach nicht mehr möglich gewesen, das "rapide Mengenwachstum" zu bewältigen. Die Kapazitätsgrenze der 53.000 qm großen Halle sei erreicht. Deshalb wurde Anfang Oktober das Außenlager in Freystadt (ca. 1 Autostunde entfernt) mit 18.900 qm Hallenfläche angemietet.


  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

✉ Verpassen Sie nichts mit dem Paketda-Newsletter: Kostenlos abonnieren per E-Mail oder bei Telegram