Easyclaim.io hilft bei Paketverlust / RusPost verkauft bei Amazon.de / Mit Ergänzungsmarken bevorraten

Screenshot von easyclaim.io

Neues Startup hilft Paketkunden bei Verlustmeldungen

Das Startup easyclaim.io will die Nerven von Paketkunden schonen, indem es den Papierkram für verlorene Pakete erledigt.

Easyclaim erstellt "juristisch geprüfte Dokumente", die Kunden bei Paketdiensten einreichen können, um Schadenersatz geltend zu machen. Durch wasserdichte Dokumente sinkt die Gefahr, dass Kunden in monatelangen Auseinandersetzungen mit Paketdiensten zermürbt werden und schließlich auf Schadenersatz verzichten.

Easyclaim bietet zwei unterschiedliche Services an: Man kann entweder juristisch geprüfte Dokumente erstellen lassen und sie selbst beim Paketdienst einreichen. Oder man überlässt Easyclaim die komplette Fallabwicklung bis zur Auszahlung des Schadenersatzes.

Der Dokumentenservice ist für bis zu 3 Fälle pro Monat gratis. Darüber hinaus kostet er pro Fall 2,37 Euro inkl. MwSt. Die Preise des Komplettservices sind nicht öffentlich bekannt und nur auf Anfrage zu bekommen.

Ein ähnlicher Service wie Easyclaim ist paket-nachforschung.de (Paketda berichtete).



Anzeige


Russische Post verkauft Produkte bei Amazon.de

Die Russische Post will russischen Händlern beim Warenverkauf nach Deutschland helfen. Auf dem Marktplatz von Amazon.de sollen in Kürze russische Produkte angeboten werden, die teilweise über ein Fulfillment-Center der RusPost GmbH in Berlin verschickt werden, und teilweise über Amazon-FBA (Versand durch Amazon).

Bereits am 2. Juni 2021 unterzeichnete die RusPost GmbH eine entsprechende Vereinbarung mit ihrer Muttergesellschaft. Der Warenverkauf soll im Spätsommer 2021 starten. Bis 2024 sollen ca. 500 russische Händler den Verkaufsservice in Richtung Deutschland nutzen.

Im ersten Halbjahr 2021 exportierte die Russische Post 32% aller Auslandspakete in die USA. Auf Platz zwei folgt Deutschland mit 8%, und auf Platz drei Großbritannien mit 6% Exportanteil.

Quellen: pochta.ru | tass.ru



Paketda rät: Jetzt Ergänzungsmarken kaufen

Lebkuchen und Spekulatius stehen in den Supermärkten, also dauert es bis zur Portoerhöhung 2022 auch nicht mehr lang. Vorausschauende Postkunden bestellen am besten schon jetzt Ergänzungsmarken.

Zwar weiß aktuell niemand, wie viel Briefe im nächsten Jahr kosten, aber mit einem gemischten Ergänzungsmarken-Set über 5, 10 und 20 Cent ist man auf alles vorbereitet.

Bei der letzten Portoerhöhung 2019 waren Ergänzungsmarken vielerorts schnell ausverkauft. Filialinhaber klagten über zu geringe Lagerbestände. Ein weiteres Argument, sich jetzt zu bevorraten, ist die Versandkostenfrei-Aktion der Deutschen Post. Alle Bestellungen unter shop.deutschepost.de liefert die Post ohne zusätzliche Versandkosten (normalerweise 2,95 Euro). Es ist unklar, ob diese Aktion in 2022 weiterhin gilt. Deshalb lieber jetzt handeln und Ergänzungsmarken kaufen.


  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

✉ Verpassen Sie nichts mit dem Paketda-Newsletter: Kostenlos abonnieren per E-Mail oder bei Telegram