DPD NL: Zusteller sammeln Punkte / Spionagebrief abgefangen / Dialogpost bei Instagram


DPD Niederlande: Zusteller können Punkte sammeln

In den Niederlanden können DPD-Zusteller die App "DPDrivR" nutzen, um bei der täglichen Arbeit Punkte zu sammeln. Das Konzept ähnelt einer Lern- oder Fitness-App. Für das Erreichen bestimmter Ziele / Fortschritte erhält der Nutzer virtuelle Auszeichnungen. In der App-Beschreibung heißt es:

"Hole mit DPDRivR mehr aus deiner Arbeit heraus. Lass dich zusätzlich motivieren, lerne deine Arbeit kennen und finde heraus, welche Belohnungen es gibt.

Kannst du deine täglichen Ziele erreichen? Zeige was du drauf hast und sammle Punkte! Fordere dich selbst heraus und sammle alle Medaillen von Bronze bis Diamant."

Für welche Tätigkeiten Zusteller Punkte sammeln können, wird nicht beschrieben. Auf dem Screenshot oben ist bei den Medaillen in kleiner Schrift zu lesen: "Tevreden klanten" (zufriedene Kunden) und "Altijd onderweg" (immer unterwegs).

Im Oktober 2021 gewann DPD die Branchenauszeichnung "PPTI Award" in der Kategorie Last-mile delivery. In einer Pressemitteilung schrieb DPD: "Die DPDrivR App ermöglicht es den Paketzustellern, ihre individuelle Leistung auf täglicher Basis direkt zu sehen, wobei der Schwerpunkt auf der Zustellleistung und den Kundenbewertungen liegt. Durch Gamification motiviert DPD Netherlands die Zustellmitarbeiter, ihre Leistung kontinuierlich zu verbessern. [...] Dank der App weiß der Zusteller besser als je zuvor, was von der Zustellleistung erwartet wird, und kann diese Leistung sofort verbessern. Außerdem ist es äußerst motivierend, positives Feedback zu erhalten und nicht nur zu hören, wenn etwas schief läuft."

In Großbritannien können DPD-Zusteller ebenfalls Abzeichen sammeln (Paketda berichtete).



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Geheimdienst fing Brief mit brisanten Dokumenten ab

Vor dem Berliner Kammergericht wird zurzeit ein Spionagefall verhandelt. Ein Mann soll eine CD mit Grundrissen des Bundestags und weiterer Gebäude an die russische Botschaft geschickt haben. Obwohl der Brief ohne Absender verschickt wurde, kamen die Ermittler dem Angeklagten schließlich auf die Spur.

Wie www.lto.de berichtet, wollen die Ermittler vor Gericht nicht preisgeben, ob die CD letztlich die russische Botschaft erreicht hat oder nicht. Außerdem seien große Teile der Akte geschwärzt, um die Arbeitsweise des Bundesamts für Verfassungsschutz geheim zu halten.

Fakt ist nur, dass der Brief auf dem Postweg abgefangen wurde. Vom Briefumschlag und der CD wurden Kopien angefertigt. Laut lto.de dürfen Postsendungen unter bestimmten Umständen geöffnet werden, müssen anschließend aber "dem Postverkehr wieder unverzüglich zugeführt werden". Deshalb sei davon auszugehen, dass die CD die russische Botschaft erreicht habe.

Der Angeklagte äußerte sich vor Gericht nicht. Er soll die CD aus eigenem Antrieb verschickt haben.



Deutsche Post wirbt für Dialogpost bei Instagram

Die Deutsche Post hat eine Instagram-Seite gestartet, um Unternehmen die Vorteile von Dialogpost (Werbebriefen) aufzuzeigen. Auf www.instagram.com/letterrocks gibt es teils unterhaltsame, teils informative Beiträge.

Besonders ungewöhnlich ist ein Beitrag zur Produktion eines Mailings. Der Brief wird auf DIN A3 ausgedruckt, dann auf A4 zurechtgeschnitten, mit einem Herztacker bearbeitet und schließlich sechsfach gefaltet in einen Umschlag gesteckt. - Unklar, ob das unabsichtlich schiefgegangen ist oder gewollte Kuriosität.


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