Onlinefrankierung bei t-o-f / Staus bei Zollabfertigung ab 1.7.? / Klingelt DPD bald auch nicht mehr?

Screenshot der Onlinefrankierung von trans-o-flex

Trans-o-flex bietet Onlinefrankierung an

Geschäftskunden steht ab sofort das Portal tof-now.de zur Verfügung, um Pakete mit Trans-o-flex zu verschicken. Es ist kein vorheriger Vertragsabschluss notwendig, so dass die neue Onlinefrankierung auch für Firmenkunden interessant ist, die nur selten Expresspakete verschicken. Privatkunden dürfen die Onlinefrankierung nicht nutzen.

Die Bezahlung ist mit Paypal, Kreditkarte oder auf Rechnung möglich. Auf Wunsch kann die Zustellung vor 8 Uhr, 9 Uhr, 10 Uhr oder 12 Uhr gebucht werden. Angeblich sollen auch temperierte Transporte (15 - 25° C) buchbar sein, diese Option ist in der Onlinefrankierung zurzeit aber nicht anklickbar. Wahrscheinlich steht sie nur registrierten Nutzern zur Verfügung. Wer sich registriert und viele Pakete verschickt, bekommt günstigere Konditionen.

Portobeispiele: Für eine Versandtasche mit Express 12 Uhr zahlt man 17,90 Euro netto (brutto: 21,30 Euro). Ein Paket mit 40x30x20 cm und 15kg kostet ohne Express 17,56 Euro netto und mit Express 10 Uhr 37,56 Euro netto (brutto: 44,70 Euro).

Wolfgang P. Albeck, Geschäftsführer von trans-o-flex, erklärt, dass die Entwicklung der neuen Onlinefrankierung eine "große Herausforderung" war, "denn die Komplexität eines Expressauftrags ist enorm, wenn man Kunden nicht nur ein Standardprodukt anbieten will, sondern ihnen die Wahl gibt, aus zahlreichen Möglichkeiten und Kombinationen ein 100-prozentig passendes, individuelles Angebot zu schneidern."

Quelle: www.postbranche.de



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Verzögerungen bei Zollabfertigung ab 1. Juli?

In einem Instagram-Post informiert DHL Express Finnland über den bevorstehenden Wegfall der Zollfreigrenze ab 1. Juli 2021. Im Beschreibungstext ist folgender Satz enthalten: "Varaudu siis ruuhkiin." Auf Deutsch: "Seien Sie also auf Staus vorbereitet."

Unklar ist, ob diese Warnung nur Finnland betrifft oder weitere europäische Länder. Auf den Instagram-Accounts anderer DHL-Express-Niederlassungen wurden keine Verzögerungs-Warnungen veröffentlicht.



DPD findet Gefallen am Klingelverzicht

Der Bayerische Rundfunk (BR) hat über den Klingelverzicht bei DHL-Kunden mit Abstellort berichtet, und in diesem Zusammenhang auch bei Hermes und DPD nachgefragt. DPD könnte sich vorstellen, in Zukunft ebenfalls aufs Klingeln zu verzichten und Pakete direkt am Abstellort zu platzieren. In der Stellungnahme gegenüber dem BR heißt es:

"In der von DHL angedachten Änderung, Pakete mit erteiltem Abstell-Okay sofort an den vom Empfänger ausgesuchten Ablageort zu bringen, sehen auch wir einen Nutzen für viele Kunden und Empfänger. (...) Perspektivisch streben wir daher eine ähnliche Regelung an."

Hermes plant in dieser Richtung keine Änderungen und sagte zum BR, dass 4 persönliche Zustellversuche unternommen werden, bevor ein Paket an den Absender zurückgeschickt wird. - Allerdings geht diese Antwort an der Frage vorbei, weil der Klingelverzicht ja überhaupt keine Pakete mit persönlicher Übergabe betrifft.

Quelle: www.br.de


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