DPD über Parcellock: Nicht der entscheidende Baustein

Parcellock-Station als HamburgBox
Im Rahmen des massiven Ausbaus von DHL-Packstationen sprach die FAZ mit DPD über das Thema Abholstationen. Ein DPD-Pressesprecher erklärte, dass automatisierte Abholstationen nur einer von mehreren Bausteinen für alternative Zustellpunkte seien "- und nicht der entscheidende".

Welch geringe Priorität DPD Parcellock einräumt, sieht man an weiterhin bestehenden Zustellproblemen. Aktuell ist das Paket 01466833789984 betroffen. Gleiches bei GLS mit dem Paket 46328398481. Nur Hermes funktioniert reibungslos.

DHL und Amazon betreiben Abholstationen, die für andere Paketdienste nicht zugänglich sind. Kunden müssen deshalb je nach Anbieter unterschiedliche Abholorte aufsuchen. DHL hat jedoch nicht vor, Packstationen von Wettbewerbern mitbenutzen zu lassen. Die seien so gut ausgelastet, dass es gar keinen Platz für Pakete anderer Anbieter gebe, so Post-Vorstandsmitglied Tobias Meyer zur FAZ



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Megaflop Parcellock

So berichtete Paketda am 30.05.2021

Es gibt Neuigkeiten der Paketda-Dauertests mit GLS und DPD an Parcellock-Abholstationen. Während GLS die Zusteller mit Parcellock-Paketen immerhin noch auf Tour schickt und einen Zustellversuch unternehmen lässt, hat DPD kapituliert.

Das jüngste Testpaket 01466835509576 ging überhaupt nicht in Zustellung, sondern es wurde sofort ein Zustellhindernis eingebucht. Laut DPD handelt es sich um eine nicht belieferbare Postfachadresse.

Als der Absender DPD auf die Parcellock-Station hinwies, konnte oder wollte DPD nichts weiter tun. Sofern der Absender keine normale Lieferadresse nennt, wird DPD "das Paket auf Ihre Kosten zurückleiten". Ziemlich frech.

Weil die Probleme mit DPD und GLS praktisch seit dem Start der Parcellock-Abholstationen existieren, ist es wohl Zeit, alle Erlebnisse mal gebündelt aufzuschreiben und sie zur Bundesnetzagentur zu schicken. Vielleicht bringt das ja etwas.


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