Sehr günstiger Paketkasten / DPD meidet gefährliche Straße in Leipzig / UPS mit starken Geschäftszahlen

Paketkasten vom Unternehmen Haussmann

Paketkasten für 99 Euro

Die Haussmann GmbH aus Wörth an der Isar (bei Landshut) verkauft aktuell einen Paketkasten für 99 Euro inkl. Versand (www.haussmann-shop.de). Damit unterbietet der Haussmann-Paketkasten nach unseren Informationen alle anderen Paketkästen auf dem deutschen Markt.

Zum Vergleich: Markenhersteller wie Renz, Mefa und Burg-Wächter bieten Paketkästen ab ungefähr 200 Euro an. Etwas preiswerter sind No-Name-Hersteller ab ca. 150 Euro. Bei Amazon kostet der günstigste Paketkasten zurzeit 109,99 Euro (alle Angaben Stand 28.04.2021 und ohne Gewähr).

Wie langlebig der Haussmann-Paketkasten ist, lässt sich aktuell nicht sagen, weil es kaum Kundenfeedback gibt. Bei Amazon bemängeln Nutzer, dass der Kasten nicht wasserdicht sei. Zu bedenken ist auch, dass Pakete maximal 39x30x13 cm groß sein dürfen, damit sie in den Paketkasten hineinpassen (DHL-Packset M).



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Wegen Überfällen: DPD meidet gefährliche Straße in Leipzig

Um Paketzusteller vor Raubüberfällen zu schützen, hat DPD die Belieferung der Eisenbahnstraße sowie angrenzender Straßen in Leipzig eingestellt. DPD-Pakete werden stattdessen zur Abholung in Paketshops hinterlegt. Dieser Lieferstopp stelle einen "absoluten Ausnahmefall dar, der räumlich und zeitlich eng begrenzt ist", sagte ein DPD-Sprecher zur Leipziger Volkszeitung (LVZ).

Die von der LVZ befragte Polizei bestätigte, dass es seit Jahresanfang 2021 mehrfach "Eigentumsdelikte in Verbindung mit Paketlieferanten" gab. Allerdings sei keine Konzentration auf die Eisenbahnstraße festzustellen. Die Vorfälle gebe es im ganzen Stadtgebiet Leipzigs.

Mit einer Googlesuche nach der Eisenbahnstraße in Leipzig findet man viele Schauergeschichten wie z.B. "Die schlimmste Straße Deutschlands" oder "Drogen, Prostitution, Gewalt". DPD hat die Zustellung dort eingestellt, weil Zusteller "in den vergangenen Wochen und Monaten vermehrt von bedrohlichen Situationen und tätlichen Übergriffen berichtet haben", so DPD zur LVZ. Die Lieferung zur Hausanschrift soll wieder aufgenommen werden, sobald es gefahrlos möglich sei.

2016 war DHL Express mit einem ähnlichen Lieferstopp in Berlin in den Medien (Quelle). Ursache waren jedoch keine Überfälle sondern durch Betrüger abgeluchste Pakete.



UPS-Aktie auf Allzeithoch

UPS hat die Geschäftszahlen für Januar bis März 2021 veröffentlicht. Gegenüber dem gleichen Zeitraum 2020 wurden 14 % mehr Sendungen transportiert. Der Umsatz stieg sogar um 27 % auf 22,91 Milliarden Dollar, während Aktienanalysten nur mit 20% Steigerung gerechnet hatten.

Aufgrund der sehr positiven Zahlen stieg die UPS-Aktie auf ein neues Allzeithoch bei $ 197,28.

Quellen: www.investors.ups.com | mycbs4.com


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