UPS: Neue Handscanner / Nachfolger für Frank Sportolari / Zusteller dürfen Tattoos zeigen


Neue Handscanner bei UPS gesichtet

Bei UPS Deutschland werden offenbar neue Handscanner vom Typ DIAD 6 eingeführt. Eine entsprechende Beobachtung machte Paketda-Leser Maximilian im Einzugsgebiet des UPS-Depots Eichenzell in Hessen. Dort war ein Zusteller mit dem neuen Gerät ausgestattet.

Auf der Website des Industriedesigners David Memke gibt es weitere Grafiken des Handscanners, der offenbar schon 2017 entworfen wurde. Es handelt sich um ein Android-Smartphone, das in einem Case mit Tastatur und Scanner steckt. Hersteller ist Honeywell (www.honeywellaidc.com).

UPS langfristiges Ziel ist es, nur noch touch-basierte Geräte einzusetzen. Das DIAD6 hat zwar noch "echte Tasten", aber sie beanspruchen weniger Platz als beim alten Modell. In Zukunft werden sie komplett verschwinden.

In einem Onlineforum, in dem sich amerikanische UPS-Zusteller austauschen, wird die Robustheit des DIAD 6 bemängelt. Beim Herunterfallen eines Smartphones kann auch die beste Schutzhülle oft nicht verhindern, dass der Bildschirm zerspringt.



Frank Sportolari ist nicht mehr President DACH District

In einem Bericht auf umweltdienstleister.de über die "Digital Logistics Days" wird in einem Nebensatz erwähnt, dass es für Frank Sportolari einen Nachfolger gibt. Und zwar Frank Jørgensen aus Dänemark, der seit März 2021 bei UPS die Funktion "President DACH District" innehat. D/A/CH steht für die Länderkürzel von Deutschland, Österreich, Schweiz. Frank Jørgensen arbeitet seit Januar 2017 für UPS und war vorher für TNT Express tätig.

Laut seinem Profil bei Linkedin scheidet Frank Sportolari bei UPS nicht komplett aus. Er ist seit September 2011 Geschäftsführer von UPS Germany und hat diese Position weiterhin. Allerdings wird der UPS-Standort Deutschland geschwächt, weil viele Verwaltungsfunktionen zur Europazentrale nach Brüssel verlagert werden. Die Hälfte von 1.000 Arbeitsplätzen bei UPS in Neuss und Monheim wird abgebaut.



UPS-Zustellern sind Tattoos jetzt teilweise erlaubt

UPS gestattet es Zustellern, ihre Tattoos bei der Arbeit zu zeigen. Bislang mussten UPS-Zusteller Tattoos mit Kleidung überdecken.

Businessinsider berichtet, dass die Lockerung weltweit gilt. Allerdings dürfen die Tattoos keine anstößigen Wörter oder Bilder zeigen. Außerdem sind weiterhin keine Tätowierungen am Kopf, Hals und den Händen erlaubt.

"Wir möchten, dass alle unsere Mitarbeiter jeden Tag ihre einzigartigen Perspektiven, Hintergründe, Talente und Fähigkeiten in die Arbeit einbringen", sagte ein UPS-Sprecher gegenüber Business Insider.

In einem Interview mit welt.de im Jahr 2013 erklärte UPS-Chef Frank Sportolari die Gründe für die strengen UPS-Regelungen, die wie eine gute Erziehung seien: "Unsere Kunden wollen ein unauffälliges, geschäftsmäßiges Auftreten unserer Mitarbeiter. Tattoos auf den Händen oder Ringe durch die Nase werden Sie bei unseren Fahrern nicht finden."




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