Trans-o-flex macht Gewinn / DHL informiert über USA-Situation / Australien: Versandprobleme bei Soundbars

Lieferwagen von transoflex

Trans-o-flex schreibt wieder schwarze Zahlen

Der Geschäftsführer des Paketdienstes Trans-o-flex, Wolfgang P. Albeck, darf sich über eine vorzeitige Verlängerung seines Vertrages freuen. Anlass sind die positiven Geschäftszahlen von Trans-o-flex. In einer Pressemeldung heißt es: "Das Unternehmen schreibt seit dem Einstieg von Albeck in die Geschäftsführung wieder schwarze Zahlen und hat im schwierigen Coronajahr 2020 den Umsatz um vier Prozent auf 515 Millionen Euro gesteigert."

Eine Spezialität von Trans-o-flex sind temperaturgeführte Transporte im Medizinbereich. Wolfgang Albeck war von 1997 bis 2017 bei Deutsche Post DHL tätig und wollte sich 2017 eigentlich in den Ruhestand nach Südfrankreich verabschieden, wie die Verkehrsrundschau schrieb. Nun bleibt Albeck noch länger in der Logistikbranche; sein neuer Vertrag läuft bis 31. März 2024.



DHL-Geschäftskunden erhalten Infos über Verzögerungen beim USA-Versand

DHL hat Geschäftskunden über Lieferverzögerungen in die USA informiert. In dem Schreiben, das Paketda vorliegt, heißt es: "Diese Verzögerungen betreffen insbesondere das DHL Paket International Economy sowie die Warenpost International - aber auch alle anderen Produkte, wenngleich in geringerem Umfang."

DHL erhielt von einem USPS-Manager die Auskunft, dass es im New Jersey International & Network Distribution Center (NJ NDC) einen Rückstau von ca. 250.000 Import-Sendungen gibt. Betroffen ist die Versandart "surface parcel", also langsame Economy- / Standardpakete.

DHL empfiehlt Geschäftskunden deshalb, "nach Möglichkeit das DHL Paket International Premium zu nutzen, wenngleich wir nicht ausschließen können, dass es auch bei prioritären Produkten zu Verzögerungen kommen kann." Die Verzögerungen könnten im Zusammenhang mit den verschärften Zollkontrollen stehen, die seit 1.1.2021 in den USA gelten (Paketda berichtete).

Auszug aus dem DHL-Informationsschreiben:



Soundbars bereiten Versandprobleme

Das australische Nachrichtenportal www.channelnews.com.au berichtet über Versandprobleme von Soundbars. Die länglichen Lautsprecherboxen werden von Australia Post angeblich nicht mehr transportiert.

Die Post hat sich dazu nicht geäußert, deshalb sind es nur Gerüchte. Sie stammen vom Australienchef des britischen Lautsprecherherstellers Bowers & Wilkins. Der Manager sagte, dass Soundbars nicht mit Australia Post verschickt werden können und man dafür einen anderen Paketdienst nutze.

Bei Australia Post gilt für Pakete eine Maximallänge von 105 cm und ein Höchstgewicht von 22kg (Quelle: auspost.com.au).


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