Paketbomben an Lebensmittel-Unternehmen: Rentner festgenommen

Aktuelle Meldung vom 20. Februar: Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen, der für die 3 Paketbomben an Lebensmittel-Hersteller verantwortlich sein soll. Laut T-Online.de handelt es sich um einen 66-jährigen Mann aus dem Raum Ulm. Er hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert. Es fand eine Wohnungsdurchsuchung statt.



20. Februar: Polizei-Einsatz wegen verdächtigem DHL-Paket in MechZB Leimen

Am Samstag, 20. Februar 2021, gab es Berichte über einen Feuerwehreinsatz in der DHL-Zustellbasis Leimen. Angeblich war ein Paket in Brand geraten, dies stellte sich im Nachhinein als falsch heraus.

Es handelte sich lediglich um ein verfärbtes Paket, das den Mitarbeitern der Zustellbasis verdächtig vorkam. Sie wählten deshalb um 10:20 Uhr den Notruf. Fotos vom Feuerwehr-Einsatz gibt es hier bei Facebook.

Gegen 13:30 Uhr teilte die Polizei mit, dass kein sprengstoffverdächtiger Inhalt festgestellt wurde. Entschärfer des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg waren nach Leimen gekommen, um das verdächtige Paket zu öffnen.

Zum Liefergebiet der Zustellbasis Leimen gehört auch die Stadt Eppelheim. Beim dortigen Lebensmittel-Unternehmen ADM WILD ging bereits am 16.02. eine Paketbombe ein. Deshalb war zu befürchten, dass das verfärbte Paket ebenfalls eine Bombe enthielt.

Quellen: www.t-online.de | www.pfalz-express.de | www.bild.de


Paketbombe in Sortierzentrum am Münchener Flughafen abgefangen

Am Dienstag, 16.02. ging beim Caprisonne-Lieferanten ADM Wild in Eppelheim eine Paketbombe hoch, als ein Mitarbeiter die Sendung öffnen wollte. Er erlitt ein Knalltrauma und erholt sich zurzeit zu Hause.

Am Mittwoch, 18.02. kam es zu einer Briefbomben-Explosion bei Lidl in Neckarsulm (ca. 50 Minuten von Eppelheim entfernt). Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg vermutet einen Zusammenhang beider Taten.

In der Nacht zum 19.02. ist es den Ermittlern gelungen, eine weitere Postsendung abzufangen und zu entschärfen. Das geschah in einem Paketverteilzentrum am Flughafen München. Genauso wie die beiden explodierten Sendungen war die entschärfte Paketbombe an ein Lebensmittel-Unternehmen in Bayern adressiert. Laut Bild.de war das Paket an Babykost-Hersteller Hipp adressiert (Sitz: Pfaffenhofen). Die Ermittler sollen dieses Paket nicht per Zufall sondern gezielt aufgespürt haben.

Für Unternehmen, die sich vor Sprengstoffsendungen schützen wollen, bietet der Verband DVPT e.V. eine Checkliste "Sicherheit im Posteingang" an (PDF) sowie diverse Seminare zur Erkennung gefährlicher Postsendungen; siehe www.dvpt.de.

Quellen: www.rnz.de | www.morgenweb.de | www.focus.de


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