Brand bei DHL-Paketermittlung / Neues DPD-Depot eröffnet / USA: Paket nach 41 Jahren zugestellt


Brand auf Gelände der DHL-Paketermittlung

Auf dem Gelände der DHL-Ermittlungsstelle in Wuppertal hat es heute Morgen gebrannt (27.01.2021). Laut WDR unter Berufung auf die örtliche Feuerwehr habe "ein größerer Unterstand für Paletten gebrannt. Dort waren auch Gasflaschen gelagert, die konnte die Feuerwehr aber sichern." Quellen: WDR bei Facebook | wuppertaler-rundschau.de.

In der DHL-Ermittlungsstelle werden unzustellbare Pakete gelagert. Außerdem befindet sich eine Zustellbasis in dem Gebäude. Briefe und Pakete wurden durch das Feuer nicht beschädigt. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein ehemaliges Briefzentrum, das von 1998 bis 2003 in Betrieb war. Quelle: jolschimke.de.



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Neues DPD-Paketzentrum im Unterallgäu

Vor wenigen Tagen hat DPD ein neues Paketzentrum in Holzgünz bei Memmingen in Betrieb genommen. Der Neubau ersetzt ein zu klein gewordenes DPD-Paketzentrum in Kempten. Die Standorte liegen ca. 30 Minuten Fahrtzeit auseinander. 130 Mitarbeiter wechselten von Kempten nach Holzgünz.

In Holzgünz kann DPD "perspektivisch" bis zu 50.000 Pakete pro Tag bearbeiten. In der Anfangszeit liegt die Sortierleistung bei 28.000 Paketen täglich bzw. maximal 10.000 Paketen pro Stunde. Quelle: DPD-Presseinfo.



USA: Vermisstes Paket nach 41 Jahren wieder aufgetaucht und zugestellt

In der Presse liest man gelegentlich von Briefen und Postkarten, die in den 70er oder 80er Jahren abgeschickt wurden und erst jetzt den Empfänger erreicht haben. Briefe und Postkarten können z.B. hinter ein Möbelstück rutschen und deshalb unentdeckt liegen bleiben. Bei Paketen ist sowas nicht möglich, deshalb sind Berichte über jahrzehntelang verschollene Pakete außergewöhnlich.

In den USA gab es im Oktober 2020 genau so einen Fall. Wie die Washington Post berichtet, erhielt der Inhaber eines Lederwarengeschäfts aus Laurel, Maryland ein Paket mit Stiefeln, das im August 1979 abgeschickt wurde. Ein Kunde wollte die Stiefel zur Reparatur einsenden.

Das Paket war an den Vorbesitzer des Geschäfts adressiert, eine Sattlerei. Der Postbote stellte es trotzdem korrekt zu, denn der jetzige Ladeninhaber hatte damals in der Sattlerei gearbeitet. Der Absender des Pakets oder dessen Verwandte konnten nicht mehr ausfindig gemacht werden, deshalb ging der Ladeninhaber mit dem kuriosen Fall an die Öffentlichkeit.

Ein Sprecher der amerikanischen Post erklärte, dass solche extrem verspäteten Sendungen nicht unbedingt ein Verschulden der Post sein müssten. In vielen Fällen würden Kunden alte Sendungen bei sich zu Hause finden und sie wieder in die Post geben, in der Hoffnung, dass sie den richtigen Empfänger noch erreichen.


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