Trauerbriefe kommen an / Ausblick auf Weihnachten mit Corona / Paketdienste profitieren wirtschaftlich von Corona


Versandtest mit Trauerbriefen: keine Diebstähle

Die Paketda-Versandtester haben im September das Diebstahlrisiko von Trauerbriefen getestet. Insgesamt wurden 21 Briefe verschickt, die alle einwandfrei bei den Testpersonen ankamen. Nur ein einziger Umschlag war etwas eingerissen, vermutlich von der maschinellen Sortierung.

Der Versandtest hat also nicht ergeben, dass Trauerbriefe geklaut werden, weil Posträuber darin Geld vermuten. Im Jahr 2018 testete Paketda Geburtstagsbriefe, die ebenfalls alle einwandfrei zugestellt wurden (Bericht von damals).

Trotz der positiven Testergebnisse ist es nicht empfehlenswert - und laut Post-AGB sogar verboten -, Bargeld in gewöhnlichen Briefen zu verschicken.



Weihnachtspakete wegen Corona früher versenden?

Wegen Corona kaufen mehr Menschen online ein, so dass Paketdienste seit dem Frühjahr überdurchschnittlich viel zu tun haben. In der Corona-Hochphase Ende März / Anfang April sprach DHL sogar davon, dass die Mengen auf Weihnachtsniveau gestiegen seien.

Nun bricht bald die "echte Weihnachtszeit" an. Dann treffen die coronabedingt erhöhten Paketmengen auf die Massen online bestellter Weihnachtsgeschenke.

Drei bis vier Tage vor Weihnachten steigen die Paketmengen erfahrungsgemäß auf das Doppelte des Normalniveaus. In 2020 ist wegen Corona davon auszugehen, dass der Anstieg auf das Doppelte viel früher erreicht wird. Vielleicht werden die Mengen schon Anfang Dezember 100% über Normal liegen. Unklar, wie die Mitarbeiter mit dieser hohen Belastung über mehrere Wochen zurechtkommen.

Bei Canada Post liegen die Paketmengen aktuell 64% über Vorjahresniveau. Den Kunden von Canada Post wird bereits jetzt empfohlen, an den rechtzeitigen Versand von Weihnachtspaketen zu denken. Quelle: www.citynews1130.com.

Eine Fedex-Managerin wird vom US-Wirtschaftsmagazin Barrons wie folgt zitiert: "We are entering a peak season the industry has never before experienced." Seit dem Beginn von Corona verzeichnet Fedex Spitzenvolumina und es gibt keine Anzeichen sinkender Mengen.

Paketda schließt sich der Empfehlung eines frühen Versands von Weihnachtspaketen an. Das gilt vor allem für Pakete in die USA und nach Kanada. In beide Länder exportiert DHL zurzeit per Seefracht mit Lieferzeiten von 4 bis 6 Wochen. Ausnahme sind DHL-Pakete in die USA mit Zusatzservice Premium (=Luftfracht). Bei Paketen nach Kanada rät DHL sogar selbst von Premium ab, weil Premium-Pakete trotz Aufpreis per Seefracht exportiert werden. Quelle: www.dhl.de/coronavirus.

Weitere Informationen in unserem Weihnachtsversand-Ratgeber 2020.



Paketdienste profitieren wirtschaftlich von Corona

Am 6. Oktober 2020 schoss die Aktie von PostNL um mehr als 12 Prozent nach oben. Die niederländische Post hat an diesem Tag ein starkes Finanzergebnis bekanntgegeben. Für 2021 plant das Unternehmen, Dividendenzahlungen an Aktionäre wieder aufzunehmen. Mitarbeiter von PostNL werden eine Bonuszahlung in Höhe von 250 Euro erhalten als Dank für ihre Anstrengungen in der Corona-Krise. Quelle: www.postnl.nl

Der Ottokonzern hat für sein Tochterunternehmen Hermes ebenfalls eine erfreuliche Bilanz gezogen. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2020/21 steigerte Hermes die Umsätze um knapp 31 Prozent. "Dieses rasante Wachstum erfordert insbesondere in der Paketdistribution weitere Investitionen in das Personal und die Infrastruktur", teilte Otto mit. Um die Investitionen zu stemmen, wurden Teile von Hermes Deutschland und UK an den Finanzinvestor Advent verkauft. Quelle: www.ottogroup.com


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