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DHL-Paketmengen: plus 20 Prozent im Mai / Hermes kündigt Subunternehmer



Chef des Briefzentrums Nürnberg: Paketmengen aktuell plus 20 Prozent

Auf dem Portal Nordbayern.de erschien ein Interview mit Albert Bachmann. Er leitet seit März 2019 das Briefzentrum in Nürnberg. Bachmann erklärt, dass seit Mitte März sehr viel weniger Werbebriefe (Dialogpost) verschickt werden. Gestiegen seien hingegen die Mengen bei "Waren tragenden Sendungen" (Warenpost) und bei Paketen.

Konkret gab es im Paketbereich in den Kalenderwochen 17 und 18 (20.04. bis 03.05.2020) eine Steigerung von "45 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres". Seitdem Ladengeschäfte wieder öffnen dürfen, sinken die Paketmengen etwas. Sie liegen laut Bachmann aber weiterhin circa 20 Prozent über dem Vorjahreswert.

Quelle: www.nordbayern.de



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Hermes kündigt Subunternehmer im Landkreis Sigmaringen

Am 9. Januar veranlassten laut Südkurier Zollfahnder eine Durchsuchung bei einem Hermes-Subunternehmer in Krumbach (Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg). Es bestand der Verdacht auf illegale Schwarzarbeit.

Vorwiegend Bürger der Republik Moldau sollen mit falschen Papieren nach Deutschland eingeschleust worden sein, um hier als Zusteller zu arbeiten. Einen ähnlichen Fall gab es 2018 bei einem Hermes-Subunternehmer in Flensburg (Paketda berichtete).

In einem Nachbericht schreibt der Südkurier nun, Hermes habe sich von dem Subunternehmer getrennt. Das Firmengebäude stehe zum Verkauf und die weißen Lieferwagen seien seit April vom Gelände verschwunden.

Zwei Hauptbeschuldigte, die während der Razzia festgenommen wurden, sind inzwischen wieder frei. Die Staatsanwaltschaft Hechingen ermittelt weiterhin und gab deshalb keine weitere Auskunft zum Verfahrensstand. Hermes bestätigte gegenüber dem Südkurier die Kündigung des Subunternehmers.


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