Deutsche machen schlechte Erfahrungen mit Paketdiensten / Chinaretouren landen irrtümlich in Oberbayern

DPD-Umfrage: 50% der starken Onlinekäufer vermeiden bestimmte Paketdienste

DPD-Umfrage: Deutsche machen schlechte Erfahrungen mit Paketdiensten

DPD hat die Ergebnisse des jährlichen E-Shopper-Barometers veröffentlicht. Das ist eine groß angelegte Verbraucherumfrage in mehreren europäischen Ländern. Die Studie gibt es bei dpd.com als Download.

Auf Seite 36 und 51 der Auswertung wird dargestellt, wie viele Onlineshopper bestimmte Paketdienste gezielt vermeiden, weil sie mit ihnen schlechte Erfahrungen gemacht haben. Auf die "heavy E-Shopper" (mehr als 10 Pakete pro Monat) trifft das zu 50% zu. Bei den "pragmatischen E-Shoppern" (ca. 4 Pakete pro Monat) sind es 36%. Die Ergebnisse sind vergleichbar mit einer im November 2019 von Paketda durchgeführten Umfrage.

Dass deutsche Onlinekäufer besonders häufig Probleme mit Paketdiensten haben, zeigen die europäischen Vergleichswerte von DPD. Bei den "heavy E-Shoppern" beträgt die Vermeiderquote europaweit 34%, das sind 16% weniger als in Deutschland. Bei den "pragmatischen E-Shoppern" beträgt der europäische Durchschnittswert 24%, das sind 14% weniger als in Deutschland.

DPD-Umfrage zur Wichtigkeit von Paketdiensten im E-Commerce



Oberbayer erhält irrtümlich haufenweise Chinaretouren

Ein Mann aus Pürgen in Oberbayern hat sich hilfesuchend an den BR gewandt, weil er täglich Retourenpakete erhält, die ursprünglich aus Chinashops stammen. Weil auf einigen Kartons das Amazon-Logo abgebildet war, wandte sich der Mann an den Amazon-Kundenservice und bekam dort sogar Hilfe. Ihm wurden Retourenaufkleber zur Verfügung gestellt. Irgendwann waren die aufgebraucht, die Retourenpakete stapelten sich aber weiterhin bei dem Pürgener, der offenbar eine Abstellerlaubnis erteilt hat.

Amazon bat den Mann, die Pakete zu verschenken oder zu entsorgen. "Doch als er einigen Jugendlichen in der Nachbarschaft Turnschuhe aus den Paketen anbot, lehnten die dankend ab.", berichtet der BR.

Die BR-Redaktion fragte bei Amazon nach, erhielt jedoch keine zufriedenstellende Antwort. Amazon weiß offenbar selbst nicht, warum so viele China-Retouren in Pürgen landen. Fest steht nur, dass es sich um Drittanbieter handelt, die den Amazon-Marketplace zum Verkauf von Waren nutzen. Einer von ihnen hat mutmaßlich eine falsche Retourenanschrift bei Amazon hinterlegt.

Quelle: www.br.de


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