Paketshop-Inhaberin plaudert aus Nähkästchen / Diebesbande bei DPD Luxemburg / Hermes bewirbt Paketshop-Lieferung

Paketshop-Inhaberin plaudert aus dem Nähkästchen

Die Wetterauer Zeitung hat die Inhaberin eines DHL-Paketshops aus Bad Nauheim interviewt. Es handelt sich um einen Buchladen, der laut DHL-Standortfinder nur Paketleistungen anbietet. Laut Zeitungsbericht werden aber auch Briefmarken verkauft. Bei einem Einbruch wurden der Buchhändlerin mal Briefmarken im Wert von 1000 Euro geklaut, die sie daraufhin selbst bezahlen musste.

Eigenen Angaben zufolge überlegte die Buchhändlerin schon mehrfach, den DHL-Paketshop wieder aufzugeben. Vor allem in der Vorweihnachtszeit würden die Pakete die Büroräume verstopfen.

DHL warb die Buchhändlerin vor einigen Jahren mit dem Argument an, dass durch den Paketshop mehr Menschen in den Laden kommen. Rückblickend sagt die Buchhändlerin zur Wetterauer Zeitung: "Es stimmt, die Frequenz ist mehr geworden, allerdings geben die Leute ihr Paket ab, kaufen aber keine Bücher." Quelle: www.wetterauer-zeitung.de

Auch der WDR berichtete über einen Paketshop, und zwar über einen Hermes-Shop in Meerbusch. Die Inhaberin eines Schreibwarengeschäfts erzählt, dass sie in guten Monaten 1.500 Pakete bearbeitet. Je verschicktem Paket zahlt Hermes zwischen 30 und 60 Cent - je nach Größe. Retouren bringen 40 Cent. Insgesamt verdient der Schreibwarenladen in guten Monaten ca. 1.000 Euro durch den Paketshop; davon wird eine Aushilfe beschäftigt. Quelle: WDR Mediathek



Profidiebe beklauen DPD in Luxemburg

Diese Schadensumme klingt gewaltig: Pakete im Wert zwischen 650.000 und 1 Million Euro sollen bei DPD in Luxemburg abhanden gekommen sein. Die luxemburgische Zeitung L'essentiel berichtet, dass Anfang Oktober fünf Lagerarbeiter und ein Fahrer des DPD-Depots 0539 in Bettemburg (Google Streetview) verhaftet wurden.

Die Bande ging offenbar sehr professionell vor, so dass "über Monate hinweg" niemandem die verlorenen Pakete auffielen. Im DPD-Depot fanden die Diebstähle gezielt im toten Winkel von Überwachungskameras statt. Eine andere Masche war laut L'essentiel, dass die Postleitzahlen wertvoller Pakete so verändert wurden, dass sie der Ausliefertour des angeklagten Fahrers zugeordnet wurden. Laut Zeitungsbericht sind die Täter geständig.

Quelle: www.lessentiel.lu



Hermes bewirbt Paketshop-Lieferung

In der Hermes-Sendungsverfolgung erscheint neuerdings ein Werbebanner für Paketshops. Das Banner (in der Abbildung unten rot markiert) legt sich über die Sendungsverfolgung und weist Nutzer relativ eindeutig darauf hin, beim nächsten Mal eine Lieferung an einen Hermes-Paketshop auszuprobieren.

Beim Klick auf das Banner öffnet sich eine Erklärseite auf myhermes.de.


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