Abmeldeservice für Einkauf aktuell / Zusteller arbeiten freiwillig mehr / Pakete werden in Zustellbasen gescannt


Plastikpost.de: Abmeldeservice für Einkauf aktuell

Der Berliner Verein "Letzte Werbung e.V." hat unter www.plastikpost.de einen Onlineservice zum Abmelden von der Postwurfsendung Einkauf Aktuell gestartet.

Die Initiatoren berufen sich auf ein Urteil des Landgerichts Lüneburg aus 2011, wonach die Deutsche Post Abmeldewünsche von Einkauf Aktuell hinnehmen muss (Urteil hier). Die Post darf nicht verlangen, dass Kunden einen Briefkasten-Aufkleber verwenden müssen, um sich von Einkauf Aktuell abzumelden.

Auf dem Portal plastikpost.de kann man sich mit einer Adresse registrieren, an die zukünftig kein Einkauf Aktuell mehr geliefert werden soll. Die Portalbetreiber leiten die Abmeldewünsche an die Deutsche Post weiter. Falls die Post das ignoriert, will der gemeinnützige Verein angeblich eine Verbraucherschutz-Kanzlei einschalten. Gegenüber wuv.de sagte ein Sprecher der Post damals, das Lüneburger Urteil sei eine Einzelfallentscheidung.

Quelle: www.jetzt.de



Focus.de: Postmitarbeiter machen freiwillig Überstunden

Das Magazin Focus berichtet über freiwillige Mehrarbeit in einigen Zustellzentren. In dem Bericht heißt es, ein Betriebsrat des Briefzentrums Lübeck habe eine Woche lang beobachtet, wann die Mitarbeiter zur Arbeit erscheinen. Demnach wäre der normale Arbeitsbeginn um 6.45 Uhr gewesen. "Aber die meisten kamen schon um 5.20 Uhr. Um sechs waren alle da.", so der Betriebsrat laut Focus.de.

Ähnliche Vorkommnisse werden aus einem Zustellstützpunkt in Jever geschildert. Angeblich kommen einige Mitarbeiter früher zur Arbeit, weil sie dann noch eine Zigarette rauchen und in Ruhe mit der Arbeit beginnen können, bevor es hektisch wird.

Ein Betriebsrat wird mit der Aussage zitiert, dass manche Zusteller "teils aus Pflichtgefühl, teils aus Angst vor Sanktionen" nicht wagen, nicht zugestellte Sendungen liegen zu lassen. Deshalb arbeiteten sie in ihrer Freizeit und würden dadurch indirekt Druck auf Kollegen ausüben, es ihnen gleichzutun.

Die Deutsche Post bestreitet gegenüber dem Focus die Vorwürfe. Die Arbeitsstunden würden korrekt erfasst und von Teamleitern überwacht.

Quelle: www.focus.de



Pakete werden beim Eingang in DHL-Zustellbasen gescannt

In der DHL-Sendungsverfolgung erscheinen in der Regel keine Paketscans aus Zustellbasen. Dass trotzdem alle Pakete in Zustellbasen gescannt werden, bestätigte laut Süddeutscher Zeitung (SZ) kürzlich ein DHL-Sicherheitsbeauftragter. Der Sicherheitsbeauftragte sagte im Rahmen eines Diebstahlprozesses gegen einen ehemaligen DHL-Zusteller vor einem Münchener Amtsgericht aus.

Laut SZ-Bericht werden Pakete "beim Eingang in die Service-Station gescannt, beim Beladen und dann ein drittes Mal bei der Übergabe an den Empfänger." Mit Service-Station war in diesem Fall die DHL-Zustellbasis Unterschleißheim gemeint.

In der Zustellbasis klaute der ehemalige DHL-Zusteller zwei neue Handys. Aufgrund der beschriebenen Scannungen konnte ihm der Diebstahl unkompliziert nachgewiesen werden. Ebenfalls interessant ist folgende Aussage des DHL-Sicherheitsbeauftragten: "Anhand der Verpackungen und der Absenderadresse weiß man als Fahrer mit der Zeit, dass da Handys drin sind."

Quelle: www.sueddeutsche.de


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