Video: Weihnachten im Paketzentrum / Probleme bei DPD in Obertraubling / Umfrage zur Lieferzufriedenheit


Weihnachten im Paketzentrum: Likör, nein Danke!

Im Dezember haben viele Zeitungs- und Fernsehredaktionen aus Deutschlands Paketzentren berichtet. Besonders interessant ist ein Bericht des NDR vom 20. Dezember (hier in der Mediathek).

In dem 3-Minuten-Film werden Hallenaufseherin Jana Hirsch und Techniker Hartmut Beck bei ihrer Arbeit im DHL-Paketzentrum Neustrelitz begleitet. Sie greifen überall dort ein, wo es hakt, z.B. bei Druckerstörungen, kaputten Lampen oder Paketstaus. Schlecht verpackte Geschenkpakete mit Likör sind besonders ungeliebt, weil bei einem Bruch der ausgelaufene Likör die Sortierschalen verklebt.

Techniküberwachung Paketzentrum



Schöne Bescherung in Obertraubling

Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk hat DPD Probleme mit Weihnachtspaketen im Einzugsbereich des Paketzentrums Obertraubling eingeräumt (siehe BR.de). Im Dezember sollen Kunden teilweise bis zu 2 Wochen auf Pakete gewartet haben.

Das wäre nicht unbedingt der Rede wert, weil solche Verzögerungen nach Paketda-Beobachtungen auch bei DPD in Krostitz vorkamen. Aber Obertraubling ist "Wiederholungstäter". Bereits im August kam es dort zu starken Verzögerungen. Damals argumentierte DPD mit einer "Unterbesetzung der Zustelltouren" nach einem Systempartner-Wechsel. Im Dezember scheinen die Probleme wieder akut geworden zu sein. Gegenüber BR.de sprach DPD erneut von einem Dienstleisterwechsel und Personalmangel. Offenbar wurden seit den Problemen im August keine wirksamen Gegenmaßnahmen gefunden.



Umfrage zur Lieferzufriedenheit

Das amerikanische Unternehmen "Ring" (ring.com) will seine Video-Türklingeln auch auf dem deutschen Markt verkaufen und hat dazu eine PR-Agentur engagiert. Die verbreitete jüngst die Ergebnisse einer Umfrage: deutsche Onlineshopper wurden zu ihren Erfahrungen mit Paketlieferungen befragt. Die Umfrage hat natürlich einen Hintergedanken, weil die Video-Türklingeln für Pakete mit Abstellerlaubnis eine erhöhte Sicherheit bieten.

Obwohl die Umfrage nicht ganz uneigennützig ist, sind die Ergebnisse aussagekräftig. "Ring" hat die Umfrage von YouGov online durchführen und anschließend repräsentativ gewichten lassen. Teilgenommen haben 2.099 Personen ab 18 Jahren.

Ergebnisse:

  • Mehr als 50 Prozent der Befragten sagen, dass Pakete oft nicht am angekündigten Tag kommen
  • Bei 13 Prozent wurde schon mal angeblich ein Paket zugestellt, obwohl das nicht stimmte.
  • 25 Prozent haben schon Waren bezahlt, obwohl die Ware niemals geliefert wurde.
  • Bei 8 Prozent der Befragten werden Pakete "regelmäßig im Hausflur oder vor der Wohnungstür" abgestellt. Nicht abgefragt wurde, ob das mit oder ohne Einwilligung geschah.
  • 63% der Befragten nehmen Pakete persönlich an. Aber 50% davon sind 55 Jahre oder älter.


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