BIEK-Verband veröffentlicht KEP-Studie 2017

Der Bundesverband Paket- und Express-Logistik (BIEK) hat die KEP-Studie 2017 veröffentlicht. Demnach stieg das Sendungsvolumen aller Paketdienste im letzten Jahr um 7,2 Prozent auf 3,16 Milliarden Sendungen. Für das laufende Jahr 2017 wird mit einem Anstieg zwischen 5,5 bis 6 Prozent gerechnet.

In 2016 überstieg der Anteil sogenannter B2C-Pakete mit 48 Prozent erstmals den Anteil von B2B-Paketen (47 Prozent). B2C bezeichnet den Versand von Firmenkunden (z.B. Versandhändlern) an private Empfänger. B2B bezeichnet den Paketversand zwischen zwei Firmen. Fünf Prozent entfielen auf C2C-Pakete; hierbei sind Absender und Empfänger Privatkunden.

Ein Bericht über die Studie wurde außerdem bei welt.de veröffentlicht mit der Überschrift: "Darum müssen wir unsere Pakete bald selbst abholen". Grund für die reißerische Schlagzeile ist eine Aussage des KEP-Studien-Autors Klaus Esser, der "weiße Paketshops" vorschlägt. Aufgrund immer weiter steigender Paketmengen könnten sich Paketdienste zusammenschließen und Paketshops ohne Markenbindung eröffnen. In solchen Paketshops könnten alle Paketdienste ihre Sendungen hinterlegen, und nicht bloß ein bestimmter Paketdienst.


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