Otto-Pakete bald auch mit DHL? / Hermes: 250 neue Verträge für Subunternehmer / Vergütung von Paketshops / Paketkästen bei Vonovia

Nicht bloß Hermes: Otto.de versendet vielleicht bald auch mit DHL

Alexander Birken von der Otto Group wurde vom Hamburger Abendblatt interviewt. Eine Aussage aus dem Interview verbreitete das Hamburger Abendblatt vorab. Und zwar wurde Birken gefragt, ob Otto künftig vielleicht auch mit DHL Pakete verschicken würde: "Wir beschäftigen uns mit diesem Thema auf jeden Fall sehr offen, zumal Hermes wie DHL ja gemeinsam für Kunden wie Amazon ausliefert", so Birken.

Hintergrund: Otto.de und viele Otto-Tochterunternehmen versenden ausschließlich mit Hermes. Denn Hermes gehört zum Otto-Konzern und wurde 1972 eigens für die Zustellung von Otto-Paketen gegründet, weil Otto mit der Deutschen Post unzufrieden war. Heutzutage scheint sich die Geschichte zu wiederholen: Großversender Amazon unternimmt mit "Amazon Logistics" ebenfalls die ersten Schritte hinsichtlich eigener Paketzustellung. | Quelle: Hamburger Abendblatt



Hermes schreibt 250 Verträge für Subunternehmer neu aus

Wie logistik-watchblog.de unter Berufung auf die Verkehrsrundschau meldet, hat Hermes die Verträge für 250 sogenannte Vertragspartner neu ausgeschrieben. Mit diesem Wort beschreibt Hermes die Subunternehmer, welche die Paketzustellung auf der letzten Teilstrecke bis zum Empfänger übernehmen.

Dazu Hermes-Geschäftsführer Dirk Rahn: "Die Suche erstreckt sich über alle Bundesländer und ist in dieser Form und Tragweite einzigartig in der Geschichte von Hermes."

Momentan habe Hermes 400 Vertragspartner, die wiederum 10.500 Zusteller beschäftigen. An den Ausschreibungen können sowohl Bestandspartner teilnehmen als auch neue Unternehmen, mit denen Hermes bisher nicht zusammenarbeitet. Nach den Worten Rahns seien viele Vertragspartner-Betriebe "zum Teil sehr klein". Durch die Neuausschreibung wolle Hermes eher "mittelgroße und größere Betriebe" gewinnen. Diese könnten sich in einem wettbewerbsintensiven Umfeld besser behaupten.

Quellen: logistik-watchblog.de | verkehrsrundschau.de



Einen Paketshop betreiben: Lohnt sich das?

Kioske und Geschäfte mit langen Öffnungszeiten werden von Paketdiensten heiß umworben. Denn sie sind ideale Standorte für Paketshops. Und die Ladeninhaber können sich dadurch einen Zusatzverdienst erwirtschaften.

In einem dpa-Bericht auf heute.de wird der Frage nachgegangen, ob sich ein Paketshop finanziell für den Betreiber lohnt. Der Journalist bekam nur von Hermes eine Antwort. Demnach erhalten Paketshop-Betreiber einen "mittleren zweistelligen Cent-Betrag" für jedes Paket.

Ein Kiosk-Besitzer wird mit den Worten zitiert, er bekomme 40 Cent pro Paket und dies summiere sich monatlich auf 600 bis 700 Euro. | Quelle: heute.de / dpa



DHL-Paketkästen in weiteren Vonovia-Häusern

Der Immobilienkonzern Vonovia baut seine Kooperation mit DHL aus. Bei einem Pilotprojekt in Berlin wurden DHL-Paketkästen direkt in Mietshäuser integriert, so dass die Mieter über hauseigene "Mini-Packstationen" verfügen.

Dieses Projekt verlief offenbar erfolgreich und soll auf weitere Vonovia-Häuser ausgeweitet werden. Knackpunkt: Laut eines Vonovia-Pressesprechers sei derzeit "noch unklar, ob der neue Paketservice für die Mieter kostenpflichtig werde". | Quelle: financial.de / dpa-AFX




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