DHL rüstet Zustellbasen technisch auf

Aufgrund der stark steigenden Paket-Versandmengen rüstet die Deutsche Post DHL ihre Zustellbasen auf. Der niederländische Hersteller von Paket-Sortiertechnik Vanderlande Industries hat mitgeteilt, dass DHL einen Rahmenvertrag über die Lieferung von Sortiersysteme mit Vanderlande unterzeichnet hat. Dieser Rahmenvertrag beinhaltet die Ausstattung von mindestens 20 neuen Standorten pro Jahr mit Sortiertechnik von Vanderlande.

In vielen Zustellbasen von Deutsche Post DHL müssen die Mitarbeiter bisher Pakete von Hand in einen Rollcontainer stapeln, anschließend erhält der Zusteller den Container, entnimmt die Sendungen manuell und lädt sie in sein Fahrzeug. Dieses Verfahren ist nicht besonders ergonomisch und außerdem langsamer als das neue System von Vanderlande.

Das neue Sortiersystem basiert auf Rutschen, die bis zu den Beladetoren und dem Zustellfahrzeug führen. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Pakete nicht mehr manuell vom Zusteller angehoben werden müssen. Und außerdem kann die Rutsche bis zu 200 Pakete puffern, was zu einer schnelleren Abwicklung des Beladevorgangs führt.

Vanderlande führt in einer Pressemitteilung weiterhin aus, dass durch die neuen Sortier- und Transportsysteme Pakete nicht mehr manuell gescannt oder sortiert werden müssen sondern diese Vorgänge automatisiert erfolgen.

Unter anderem wird ein doppelseitiger Posisorter (sog. Schuhsorter) eingesetzt. An den DHL-Standorten in Braunschweig, Bochum, Berlin, Dinslaken, Oldenburg, Aschheim, Nürnberg, Stuttgart, Neuss, Norderstedt und Karlsruhe soll die neue Technik bereits erfolgreich erprobt worden sein.

Blick auf die Paketrutschen in einer DHL-Zustellbasis

Fotoquelle: Vanderlande Industries


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