DHL Express darf neues Sortierzentrum bei Kassel bauen

Landkarte von Alsfeld und Umgebung
Die hessische Stadt Alsfeld hat sich für den Bau eines Paketzentrums von DHL Express entschieden. Gleichzeitig erhielt Amazon eine Absage für das Baugrundstück.

Laut oberhessen-live.de entschied sich das Stadtparlament mit einer "deutlichen Mehrheit von 28 Ja-Stimmen" für DHL Express. Für eine Ansiedlung von Amazon soll niemand gestimmt haben. 6 Politiker stimmten dafür, das Grundstück an gar keinen Logistiker zu verkaufen.

Das Areal im Industriegebiet "Am weißen Weg" ist attraktiv, weil es nur 300 Meter von der Anschlussstelle zur A5 (Frankfurt-Kassel) entfernt ist.

Ein Vertreter der Deutschen Post DHL erläuterte vor einigen Monaten örtlichen Politikern, dass sein Unternehmen zum Start mit 350 Arbeitsplätzen plane. Bis zum Jahr 2035 oder 2040 könnten daraus 700 Arbeitsplätze werden. Die Post beabsichtigt, Arbeitsplätze vom ca. 40 Minuten entfernten Sortierzentrum Staufenberg nach Alsfeld zu verlagern.

Konkretisierung vom 24.07.2021. Laut Oberhessischer Zeitung sollen sich die langfristig geplanten 700 Arbeitsplätze wie folgt aufteilen: Rund 500 als Hallenarbeiter, 100 Bürokräfte, 60 im Management sowie 30 Mechatroniker. Zu Beginn sind auch fünf Auszubildende vorgesehen, später 15.

Als weiteres Pro-Argument führt DHL an, dass sich im Umfeld des Paketzentrums Alsfeld weitere Unternehmen ansiedeln werden, »vergleichbar etwa mit dem internationalen Hub von DHL in Leipzig.«

DHL benötigt in Alsfeld eine 14 Hektar große Fläche. Im Vergleich zu anderen DHL-Express-Depots ist das eher klein. In der jüngeren Vergangenheit neu gebaute DHL-Express-Sortierzentren (z.B. Berlin, Hannover, Bielefeld) befinden sich auf 20 bis 30 Hektar großen Grundstücken.


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