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Unterschiede zwischen Nachsendeauftrag, Lagerauftrag und Postscan


Inhaltsverzeichnis

  1. Unterschied zwischen Lagerauftrag und Nachsendeauftrag
  2. Nachteile des Lagerservices
  3. Wofür ist Postscan geeignet?
  4. Ihre Fragen zum Thema

Unterschied zwischen Lagerauftrag und Nachsendeauftrag

► Bei Buchung des Lagerservice bewahrt die Deutsche Post an Ihrer Anschrift ankommende Post maximal 1 Monat lang auf. Nach Ihrer Rückkehr (z.B. aus dem Urlaub), bekommen Sie die gesammelte Post zugestellt. Das gilt nur für Briefe und nicht für Pakete.

► Ein Nachsendeauftrag ist geeignet, wenn Sie dauerhaft oder länger als 1 Monat von Ihrer Anschrift wegziehen. Ihre Briefpost wird bei einem Nachsendeauftrag nicht gesammelt, sondern Ihnen sofort an die neue Anschrift nachgesandt.

Einfach gesagt: Der Lagerservice eignet sich für kurze Abwesenheit, z.B. Urlaub. Der Nachsendeauftrag eignet sich für längere Abwesenheit, z.B. dauerhafter Umzug oder Auslandssemester.

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Nachteile des Lagerservices

Der Lagerservice umfasst keine Nachnahme-Briefe, keine Einschreiben (außer Einwurf-Einschreiben), keine Werbung (außer volladressierte Werbebriefe) und keine Postzustellungsaufträge (gelbe Briefe von Behörden).

Weil Werbezettel trotz Lagerauftrags eingeworfen werden, kann Ihr Briefkasten bei Urlaubsabwesenheit schnell überlaufen. Paketda rät: Befestigen Sie einen "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten.

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In so einem Umschlag werden die gesammelten Briefe nach Ablauf des Lagerauftrags zugestellt:
Briefumschlag des Lagerservice

Wofür ist Postscan geeignet?

Planen Sie einen längeren Urlaub, Auslandsaufenthalt, o.ä., können Sie an Ihrer Heimadresse ankommende Briefpost digitalisieren lassen. Die Deutsche Post öffnet Ihre Briefe, scannt sie ein und stellt Ihnen die Post 90 Tage lang digital zur Ansicht bereit. Mit diesem Service namens POSTSCAN (früher: E-POSTSCAN) sind Sie trotz längerer Abwesenheit stets darüber informiert, welche Post zu Hause ankommt.

Wichtig zu wissen: Beim Postscan werden sämtliche Einschreiben angenommen. Eine Annahmeverweigerung ist nicht möglich. Außerdem kann die Deutsche Post nur solche Dokumente digitalisieren, die maximal DIN A3 groß sind, nicht mehr als 20 Seiten haben und entweder gar nicht geheftet sind oder nur einfach geheftet sind (Büroklammern, Tackernadeln etc.).

Nachteil: Nicht scanbare Post wird nicht gelagert, sondern sofort zur Hausanschrift geschickt. Erhalten Sie beispielsweise gelegentlich Werbekataloge, würden diese bei längerer Abwesenheit Ihren Briefkasten verstopfen. Richten Sie deshalb vor Ihrer Abwesenheit Werbewidersprüche per E-Mail an die Katalogversender, damit die Katalogzusendungen eingestellt werden. Eine Vorlaufzeit von 4 Wochen ist empfehlenswert.

Erfahrungsbericht eines Paketda-Nutzers: Positiv ist, dass sowohl der Briefinhalt als auch der Briefumschlag eingescannt werden. Die Texte im digitalisierten PDF-Brief lassen sich durchsuchen und herauskopieren. Über neue Briefe wird man morgens gegen 4 Uhr per E-Mail informiert.

Kleine Kritikpunkte sind, dass nach Aktivierung von Postscan die Briefankündigung nicht mehr funktioniert. Außerdem dauert das Einscannen einige Zeit, so dass neue Briefe nicht sofort online zur Verfügung stehen. Länger als 1 Tag beträgt die Verzögerung jedoch nicht.

Gescannte Dokumente können Sie im Loginbereich auf der Deutsche-Post-Website abrufen und an eine E-Mail-Adresse von Web.de oder GMX weiterleiten lassen. Andere Mailanbieter (z.B. GMail) werden aus Sicherheitsgründen nicht unterstützt.

Detaillierte Infos hier auf deutschepost.de.

Screenshot der Postscan-Website:

Screenshot des Postscan-Login-Bereichs:

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