Wohin schreibt man den Ortsteil in einer Adresse?

Die Angabe eines Ortsteils ist postalisch nicht notwendig - aber freiwillig möglich. Eine korrekte Beispieladresse mit Angabe des Ortsteils sieht so aus (Quelle: Deutsche Post).

Max Mustermann
OT Nohra
Schäfergasse 1
99752 Bleicherode

Weit verbreitet, aber nicht empfehlenswert ist es, den Ortsteil hinter den Ortsnamen zu schreiben. Schreiben Sie also bitte nicht: 99752 Bleicherode, OT Nohra.

Für die maschinelle Briefsortierung spielt der Ortsteil keine Rolle. Die Sortieranlagen achten nur auf Postleitzahl und Ort. Deshalb sollte der Ortsname nicht durch die Zusatzangabe eines Ortsteils "verfälscht" werden.

Bei Orten mit Doppelnamen, zum Beispiel Lindendorf Dolgelin, ist für ortsunkundige Absender nicht erkennbar, ob die Schreibweise korrekt ist oder ob ein überflüssiger Ortsteil enthalten ist. Sie können die korrekte Schreibweise aller deutschen Ortsnamen hier prüfen: www.postdirekt.de/plzserver/. (Auflösung des Beispiels: Lindendorf ist korrekt, ohne Dolgelin).

► In der Praxis kommen falsch adressierte Briefe übrigens trotzdem beim Empfänger an. Sie brauchen sich keine Sorgen machen, falls Sie versehentlich einen Brief abgeschickt haben, der die Ortsteilangabe an falscher Stelle hat.



Zusammenfassung:

Wohin kommt der Ortsteil einer Anschrift?

Ein Ortsteil muss in deutschen Postanschriften nicht angegeben werden, weil es jede Straße in einem PLZ-Bereich nur einmal gibt. Verwechslungen mit Straßen in anderen Orten sind dadurch ausgeschlossen. Wer freiwillig einen Ortsteil in die Adresse schreiben will, setzt ihn in die Zeile zwischen Empfängername und Straßenname.


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