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Autonomes Rangierfahrzeug bei DHL getestet

Autonom rangierbarer Wiesel
Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein Projekt zum autonomen Fahren mit 4,3 Millionen Euro gefördert. Dabei wurden unter anderem zwei Rangierfahrzeuge vom Typ "Wiesel 2" so umgebaut, dass sie Wechselbehälter automatisch aufnehmen und abstellen können.

Der Fahrer muss den "Wiesel" vor dem Container positionieren, dann auf Automatikmodus schalten und lediglich Gaspedal und Bremse betätigen. Das Unterfahren und Anheben des Containers erledigt das Fahrzeug selbst. Die genaue Funktionsweise zeigt das Youtube-Video unten.

Ein Schwerpunkt der Forschung war der sichere Betrieb autonomer Fahrzeuge auch unter schwierigen Bedingungen. Zum Beispiel bei Fehlern in den Umgebungssensoren, wenn der Bordstrom ausfällt, Gegenstände oder Fußgänger den Fahrweg kreuzen. Details: 3f-projekt.de.

Konsortialführer des Projekts war die Robert Bosch GmbH, beteiligt waren außerdem u.a. die DHL-Tochter Streetscooter sowie die RWTH Aachen. Mehr unter bosch-presse.de.

Bei der Spedition DB Schenker wurde bereits 2018 ein autonomer Wiesel erprobt. Das Fahrzeug war vollständig ohne Fahrer unterwegs. Quelle: logistik-aktuell.com.



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Österreichische Post testet ebenfalls

Das Gelände des Logistikzentrums Steiermark wird von der Österreichischen Post mit Sensoren ausgestattet, um dort ein selbstfahrendes Fahrzeug mit Roboterarm zu erproben.

In der ersten Testphase wird ein Mensch das Fahrzeug zu den Containern lenken, erst dann übernimmt ein Computer die Steuerung.

In der zweiten Testphase soll das Fahrzeug vollkommen autonom agieren, also das Ziel eigenständig anfahren und den Transport der Container inklusive Andocken an ein Tor des Logistikzentrums durchführen.

Es handelt sich um ein Umsetzfahrzeug für Wechselaufbaubrücken (WAB). Erste Erfahrungen mit autonomer Hoflogistik hat die Österreichische Post bereits 2019 mit dem Austrian Institute Of Technology (AIT) in Wien-Inzersdorf gesammelt.

Quelle: Pressemitteilung


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