In einem Artikel der Hamburger Morgenpost gibt es Kritik an unzuverlässiger Paketzustellung bei DHL in Hamburg. Zu Wort kommt auch ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi; Lars-Uwe Rieck. Er beklagt "katastrophale" Zustände in Hamburg und sieht die Ursache bei den neuen Tochtergesellschaften DHL Delivery. Zur Erinnerung: Diese wollte Verdi mit dem Poststreik im Sommer verhindern, weil die Zusteller dort schlechter bezahlt werden als im Haustarifvertrag des Postkonzerns. Verdi konnte sich mit der Forderung jedoch nicht durchsetzen.
Möglicherweise mäkelt Riecke deshalb wieder an DHL Delivery herum. Demnach seien viele der neuen Mitarbeiter "bei Weitem nicht so produktiv wie unsere alten Kollegen, die noch eine ganz andere Bindung zu ihrem Arbeitsplatz hatten und für die das Ganze mehr war als bloß ein »Job«."
Ein weiteres Problem seien unzureichende Lagerflächen in Postfilialen. Einige würden "in den Massen nicht zugestellter Pakete regelrecht absaufen".
In einer Stellungnahme gegenüber der Hamburger Morgenpost spricht die Deutsche Post DHL Group von Einzelfällen, die man abstelle, sofern man davon erfahre.