UPS spart Sprit durch Vermeidung von Linksabbiegen

Unter dem Motto Committed to More ("Verpflichtung zu Mehr") hat UPS seinen Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2013 vorgestellt. Darin gibt das Unternehmen bekannt, 1,5% weniger CO2-Emissionen verursacht zu haben. Außerdem wurden 21,9 Millionen Liter konventionelles Benzin und Diesel eingespart durch den Einsatz von Niedrigemissionsfahrzeugen (z.B. mit Elektroantrieb).

Besonders interessant ist die Einführung einer Software namens ORION Routenoptimierung. Dadurch konnte UPS eigenen Angaben zufolge die Ausliefertouren der Zusteller so verbessern, dass 5,6 Millionen Liter Kraftstoff weniger verbraucht werden. Laut Haufe.de wird mit Hilfe von ORION das Linksabbiegen von UPS-Fahrzeugen vermieden, weil dies einerseits gefährlicher sei als Rechtsabbiegen und zudem durch das Anfahren und Stoppen mehr Kraftstoff verbrauche.

Nach Angaben von UPS ist ORION eine Abkürzung für "On-Road Integrated Optimization and Navigation". Die Software ist zentraler Bestandteil der Strategie von UPS zur Reduzierung der Treibhausgase. ORION bestimmt anhand von Algorithmen und Flottentelematik die optimalen Routen für UPS Fahrer zum Abholen und Ausliefern von Paketen.

UPS engagiert sich auch in Krisenregionen mit Geld- und Sachspenden. So wurden beispielsweise die Opfer des Taifuns Haiyan mit 1 Million USD, Medikamenten und Planen zum Abdecken beschädigter Hausdächer versorgt. 2013 hat UPS außerdem den Opfern des Supersturms Sandy mit 1,75 Millionen USD geholfen. Nach Syrien und in den Irak organisierte UPS Hilfsgüterflüge für Flüchtlinge.

Der vollständige Nachhaltigkeits-Bericht von UPS kann hier auf der Webseite des Unternehmens eingesehen werden.


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