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Wie viel Trinkgeld für Paketzusteller?

Beliebte Kombination: Schokolade und Trinkgeld

Der Dezember gilt traditionell als Zeit für Trinkgeld und kleine Geschenke an Postboten und Paketzusteller. Doch wie viel ist angemessen? Nach einer nicht repräsentativen Umfrage von Paketda geben die meisten Kunden zwischen 5 und 10 Euro.

Wer das Jahr über gelegentlich Trinkgeld gibt, bleibt zu Weihnachten meist im unteren Bereich dieser Spanne. Wer hingegen nur einmal im Jahr spendiert, darf etwas großzügiger sein. Der Höchstwert in der Paketda-Umfrage lag bei 20 Euro.

Bei Deutsche Post DHL dürfen Zustellerinnen und Zusteller offiziell ?geringfügige Trinkgelder und Geschenke bis 25 Euro? annehmen.

In einem internen Compliance-Vermerk, der der Paketda-Redaktion vorliegt, betont der Konzern, dass Trinkgelder nicht mit einer bevorzugten Behandlung einzelner Kunden verknüpft sein dürfen. Für Sonderabsprachen - etwa individuelle Zustellzeiten oder Abholservices - ist grundsätzlich die Zustimmung einer Führungskraft nötig.

Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk erklärte ein DHL-Pressesprecher, dass Weihnachts-Trinkgelder in der Regel deutlich unter der 25-Euro-Grenze liegen.

Hermes empfiehlt als Richtwert rund 10 Euro für Geld- oder Sachgeschenke. Eine Sprecherin weist allerdings darauf hin, dass viele Hermes-Zusteller bei Subunternehmen beschäftigt sind und nicht direkt den Konzernrichtlinien unterliegen.


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Stammzusteller nicht vergessen

Wer nur im Dezember Trinkgeld gibt, erreicht oft Aushilfskräfte, die nach Weihnachten nicht mehr im Einsatz sind. Durch geänderte Zustellbezirke während der Hochsaison kann es zudem passieren, dass Stammzusteller ihre üblichen Touren nicht fahren.

In diesem Fall kann es empfehlenswert sein, das Trinkgeld oder Geschenk erst im Januar zu überreichen, wenn der gewohnte Zusteller wieder im Einsatz ist (die Aushilfskraft im Dezember darf natürlich trotzdem mit Trinkgeld belohnt werden).

Falls in Ihrer Region die Personalfluktuation bei Paketdiensten hoch ist, rät Paketda: Ein kleines Trinkgeld über das Jahr verteilt ist am fairsten, zum Beispiel bei Lieferung besonders schwerer Pakete oder zu einem Anlass wie Ostern.


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