Neuigkeiten zur Zusteller-Bewertung und Trinkgeld per App

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) widmet sich in einem Artikel ("Der Bote wird gläsern") intensiv den neuen Funktionen der DPD-App. Insbesondere der Bewertung von Paketzustellern sowie dem virtuellen Trinkgeld, welches ein Kunde per Paypal bezahlen kann.

Laut SZ unter Berufung auf DPD habe sich mittlerweile knapp ein Viertel der Zusteller für den Trinkgeld-Service freigeschaltet. Dazu muss ein Zusteller seine E-Mail-Adresse einmalig im DPD-System hinterlegen, damit er fortan Paypal-Zahlungen von Kunden empfangen kann. Hierfür berechnet Paypal übrigens Gebühren, so dass ein Zusteller nicht den vollen Trinkgeld-Betrag bekommt. Die Paypal-Gebühren sind jedoch keine Besonderheit; wohl jeder eBay-Verkäufer wird sie kennen.

Eine weitere interessante Neuigkeit wird im SZ-Artikel eher nebenbei erwähnt: Angeblich prüft nämlich der Paketdienst GLS, "ob auch ihre Privatkunden künftig die Zustellung von Paketen bewerten sollen". DPD hatte diese Funktion kürzlich eingeführt, so dass Kunden ihrem Zusteller 1 bis 5 Sternchen geben können. Bei schlechten Bewertungen werden die Zusteller übrigens nicht zur Rechenschaft gezogen. Aber es kann passieren, dass sich ein Zusteller-Team rechtfertigen muss. Also vielleicht ein Subunternehmer, wenn in dessen Bereich überdurchschnittliche viele schlechte Bewertungen registriert werden.


  Zuletzt aktualisiert am   |   Autor:
Anzeige

✉ Paketda-News kostenlos abonnieren per E-Mail, bei Telegram oder bei Google News.