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Innovativer Paketaufkleber mit eingebautem GPS-Signal


Erstaunlich, welche Features dieser zwei Millimeter dünne Paketaufkleber hat: LTE-Modul, Beschleunigungssensor, Temperatursensor und eine Batterie, die für 150 Sendeimpulse ausreicht. Das Label übermittelt in festlegbaren Intervallen (z.B. 1x stündlich oder 1x täglich) seinen Standort sowie die anderen Sensordaten. Der Absender kann die Daten via Internet abrufen.

Das Smart Label ist eine gemeinschaftliche Erfindung von Pod Group (gehört zu Giesecke+Devrient), Lufthansa Industry Solutions und dem niederländischen Unternehmen SODAQ.

Weil das Label aufgrund der verbauten Komponenten teuer ist, sind die Zielgruppe Firmenkunden, die wertvolle Dinge verschicken und den Transportweg besonders gut überwachen wollen. Die Stromversorgung funktioniert über eine gedruckte Alkaline-Batterie und keine Lithium-Batterie. Das vereinfacht den Transport per Luftfracht.

Das ca. 21 x 22 cm große Smart Label ersetzt keine klassischen Paketaufkleber von DHL, UPS, etc., sondern es wird zusätzlich aufs Paket geklebt. Die Datenübertragung wird aktiviert, indem der Absender die linke, obere Ecke des Labels abschneidet.

Laut Hersteller sind die Hardware-Komponenten wiederverwendbar. Damit das Label recycelt werden kann, muss der Empfänger es allerdings ablösen und in einem Brief oder Karton zurücksenden. Diesen Schritt haben andere Hersteller besser gelöst (z.B. Parcellive, siehe Foto unten). Deren Tracker sind zwar deutlich größer und müssen deshalb ins Paket hineingelegt werden. Aber der Empfänger kann sie einfach per Briefkasten-Einwurf zurückschicken.


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