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Expressdienst errichtet modernes Logistikzentrum in Bayern

Der Expressdienst trans-o-flex hat ein neues Logistikzentrum in Bayern errichtet, das sowohl für den Express- als auch für den Thermomed-Bereich genutzt wird. Die Umschlaghalle ist temperaturgeführt und verfügt über einen separaten Bereich für Kühlware. Zudem setzt das Unternehmen auf Nachhaltigkeit durch Photovoltaik, E-Ladesäulen, Wärmepumpe und Regenwasserversickerung. Die Bürgermeisterin lobt die besondere Nachhaltigkeit des Projekts.

 

  • Expressdienst feiert Richtfest an neuem Standort in Bayern
  • Ein Umschlagzentrum für beide Netze: Express und ThermoMed
  • Umschlaghalle temperaturgeführt bei 15 bis 25 Grad plus separater Bereich für Kühlware bei 2 bis 8 Grad Celsius
  • Anlage mit Photovoltaik, E-Ladesäulen, Wärmepumpe und Regenwasserversickerung
  • Bürgermeisterin begrüßt besondere Nachhaltigkeit des Sortierzentrums
  • Martin Reder (Pressefoto: trans-o-flex)

Weinheim, 6. Juni 2024. Der auf Arzneimittel und andere sensible Güter wie Kosmetik oder Elektronik spezialisierte Expressdienst trans-o-flex baut in Bayern einen neuen Standort. In dem direkt an der A3 zwischen Regensburg und Deggendorf gelegenen Steinach hat trans-o-flex gestern das Richtfest für ein neues Logistikzentrum gefeiert. »Mit dem neuen Umschlagzentrum erhöhen wir nicht nur unsere Kapazität, sondern wir können weitere Synergien zwischen unseren beiden Netzwerken schaffen«, sagte trans-o-flex-CEO Martin Reder beim Richtfest. »Bisher gibt es in dieser Region sowohl von trans-o-flex Express als auch von trans-o-flex ThermoMed jeweils einen Standort. Künftig werden beide Netze unter einem Dach arbeiten.« Dazu entsteht auf einem 33.360 Quadratmeter großen Grundstück eine komplett temperaturgeführte Umschlaghalle. Der größere Bereich ist für den Ambient-Umschlag bei 15 bis 25 Grad Celsius vorgesehen, ein kleinerer Bereich für die Kühlware, die von trans-o-flex ThermoMed bei 2 bis 8 Grad umgeschlagen und transportiert wird. Die Inbetriebnahme ist für Mai 2025 vorgesehen.

Von Steinach aus will trans-o-flex dann zwischen Regensburg und Passau sowie von Landshut bis an die Grenzen nach Österreich und Tschechien Waren zustellen und abholen. Sie werden auf einer automatischen Bandanlage sortiert, die für bis zu 4.200 Pakete pro Stunde ausgelegt ist. Die Umschlaghalle verfügt über 29 Tore für Lkw und 79 Tore für die Be- oder Entladung von Transportern.

Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (Foto: Senatskanzlei)

»Ein wesentlicher Unterschied zu herkömmlichen Sortierzentren ist die Nachhaltigkeit der Anlage«, erläuterte Reder. »Auf dem Dach werden Solarmodule installiert und den davon produzierten Strom nutzen wir in der Halle selbst, betreiben die Wärmepumpe für die Heizung oder geben ihn an Ladesäulen für die E-Pkw unserer Mitarbeiter ab.« Für die künftige Ladung von E-Lkw und E-Transportern werden Anschlüsse vorbereitet. »Das Sortierzentrum verfügt wegen seiner aktiven Temperierung über eine starke Wärmedämmung, LED-Leuchten sorgen mit wenig Strom für viel Licht und der gesamte Regen, der auf Dächer und versiegelte Flächen des Grundstücks fällt, wird aufgefangen und kontrolliert der Versickerung zugeführt.« Nicht zuletzt werden um das Grundstück herum Lärmschutzwände aufgestellt, die vollständig begrünt werden. Damit die energieträchtige Klimaanlage der Halle so wenig wie möglich eingesetzt werden muss, wird sie in Kombination mit einer freien Ku?hlung betrieben. Erst wenn die gewünschte Temperatur in der Halle u?ber eine Luftzirkulation durch Zuluftgitter und Abluftventilatoren nicht mehr erreicht werden kann, muss die Klimaanlage anlaufen. So wird auch bei minimiertem Energieeinsatz die zur Sicherheit der transportierten sensiblen Güter notwendige Temperierung jederzeit gewährleistet.

Die besondere Nachhaltigkeit des Logistikzentrums wurde beim Richtfest auch von Christine Hammerschick, Erste Bürgermeisterin der Gemeinde Steinach, hervorgehoben: »trans-o-flex zeigt hier, wie die vielfach gescholtenene Verkehrsbranche ihre Leistungen umweltfreundlich erbringen und damit auch die Versorgung unserer Bevölkerung mit wichtigen Arzneimitteln dauerhaft sichern kann. Dass damit mehr als 100 Arbeitsplätze in unserer Region verbunden sind, kann ich als Bürgermeisterin nur begrüßen.«


  Automatisch eingespielte Pressemitteilung vom   |   Quelle:
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