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Post-Beschwerden: Bundesnetzagentur meldet Rekordwert


Die Zahl der Beschwerden über Post- und Paketdienste bleibt auf einem hohen Niveau. Laut aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur wurden im Jahr 2024 insgesamt 44.406 Beschwerden registriert. Das ist ein Anstieg um fast drei Prozent gegenüber 2022, als mit 43.125 Beschwerden bereits ein Rekordwert erreicht wurde. Damit wurde der bisherige Höchststand noch einmal leicht übertroffen.

Im Vergleich zu 2021 hat sich die Zahl der Beschwerden fast verdreifacht. Damals lag der Wert bei 15.118. Seitdem hält das hohe Beschwerde-Niveau an. Besonders betroffen ist nach wie vor die Deutsche Post und ihre Pakettochter DHL: 89 Prozent aller Beschwerden richteten sich 2024 gegen den Marktführer.

Die häufigsten Gründe für Kundenbeschwerden sind laut tagesschau.de altbekannt: Verzögerte oder nicht zugestellte Briefe und Pakete, vorgetäuschte Zustellversuche sowie Probleme mit Filialen bzw. Paketshops. Ein ausführlicher Bericht der Bundesnetzagentur zu diesen Themen erscheint voraussichtlich im Mai 2025.

Die Deutsche Post verteidigt sich seit Jahren mit dem Argument, dass die Zahl der Beschwerden im Verhältnis zu den versandten Sendungen gering sei. Zudem würde die öffentliche Berichterstattung dazu führen, dass mehr Menschen von der Bundesnetzagentur erfahren und dort Beschwerden einreichen. Interessant ist jedoch: Bei sinkenden Beschwerdezahlen, wie im ersten Quartal 2023, hält die Post die Zahlen der Bundesnetzagentur plötzlich für aussagekräftig und nimmt sie als "Beleg dafür, dass unsere betrieblichen Maßnahmen erfolgreich sind" (Quelle).


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