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Gesprengte Briefkästen / Angriffe auf Zusteller / Postbote rettet Seniorin vor Feuer

© Foto: Polizei
Gestohlener Briefkasten in Geestland

Briefkasten geklaut

In der Stadt Geestland im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven wurde ein gelber Postbriefkasten gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen Silvestermittag und dem 2. Januar. Der Briefkasten war zuletzt am 31.12.2025 gegen 12 Uhr geleert worden. Die Polizei ermittelt wegen schweren Diebstahls sowie wegen des Verdachts der Verletzung des Briefgeheimnisses. Betroffene, die nach der letzten Leerung noch Post eingeworfen haben, sowie Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Cuxhaven zu melden.

Zweiter Fall: Ein privater Briefkasten wurde am 9. Januar 2026 in Bad Homburg vor der Höhe geklaut. Ein Randalierer trat gegen 18:40 Uhr mehrfach gegen die Wohnungstür eines Anwohners und beschädigte diese. Anschließend riss er den zugehörigen Briefkasten ab und nahm ihn mit. Die Polizei Westhessen bittet Zeugen um Hinweise.



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Silvester: Zahlreiche Briefkästen gesprengt

In der Silvesternacht wurden deutschlandweit mehrere Briefkästen der Deutschen Post durch pyrotechnische Gegenstände (Böller) zerstört. Entsprechende Polizeimeldungen gibt es zum Beispiel aus Bad Lauterberg, Wiesbaden-Biebrich, Bad Lauterberg, Hermsdorf, Weimar, Ehingen, Warendorf, Pößneck-Schlettwein, Westfeld, Obersülzen, Dolgow, Wildeshausen und Nordhausen.

Auch an privaten Häusern kam es durch gesprengte Briefkästen zu Sachschäden (u.a. in Steinbach, Twistringen, Dietzenbach, Ludwigshafen, Erfurt, Gronau, Einbeck, Northeim).

Während die Polizei die Schadensummen bei Postbriefkästen i.d.R. mit 500 Euro angibt, schwanken die Beträge bei privaten Briefkästen zwischen 50 Euro und mehr als 1.000 Euro. Die Schäden sind beträchtlicher, wenn umherfliegende Teile beispielsweise parkende Autos treffen.



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Nachbar geht auf Zusteller los

Im Hagener Hochschulviertel ist es am 08.01.2026 zu einem handfesten Streit zwischen einem 45-jährigen Paketzusteller und einem Anwohner gekommen. Der Zusteller wollte ein Paket abgeben, traf den eigentlichen Empfänger jedoch nicht an und klingelte deshalb bei einer Nachbarswohnung.

Nachdem eine Bewohnerin die Tür geöffnet hatte, erschienen weitere Angehörige der Bewohnerin im Flur und beleidigten den Zusteller. Ein 35-jähriger Anwohner ging den Paketboten laut Polizei sogar körperlich an und bedrohte ihn. Der Paketzusteller erstattete Anzeige.

Quelle: Polizei Hagen



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"Annahme verweigert" vorgetäuscht

In Kaiserslautern eskalierte ein Streit um eine Paketzustellung. Ein 62-Jähriger stellte am 29.12.2025 einen Paketboten zur Rede, weil ein erwartetes Paket offenbar nicht zugestellt und stattdessen mit "Annahme verweigert" gekennzeichnet worden war.

Laut Polizei beleidigte und bedrohte der Mann den Zusteller und griff schließlich nach dessen Handy. Dabei wurde der Bote verletzt. Statt seines Pakets erhielt der 62-Jährige mehrere Strafanzeigen wegen Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung; die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Polizei Kaiserslautern



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Postbote entdeckt Wohnungsbrand und rettet Bewohnerin

In Wietmarschen (Niedersachsen) hat ein Postbote am 09.12.2025 einen Brand in einem Einfamilienhaus entdeckt. Der Zusteller bemerkte das Feuer im Wohnzimmer, nachdem er eine offenstehende Haustür vorgefunden hatte.

Die 84-jährige Bewohnerin befand sich zu diesem Zeitpunkt noch im Haus und konnte gemeinsam mit einer Nachbarin ins Freie gebracht werden. Sie kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Die Feuerwehr löschte den Brand mit rund 30 Einsatzkräften, der Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

Quelle: Polizei Emsland/Grafschaft Bentheim


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