Im Frühjahr 2024 eröffnete der private Briefdienst PIN Mail seine ersten Annahmestellen für Privatkunden in Hamburg. Es handelte sich um einen Kiosk in 20099 Hamburg sowie eine Bäckerei in 20259 Hamburg.
Nach wenigen Wochen Betriebszeit schlossen die Annahmestellen allerdings wieder. Eine Mitarbeiterin der Bäckerei begründete dies mit zu wenig Kundschaft und dass sich das Geschäft nicht lohne.
Das Briefporto von PIN in Hamburg war gleich hoch wie in Berlin und lag 1 Cent unterhalb des Portos der Deutschen Post. Postkarten kosteten 69 Cent, Standardbriefe 84 Cent, Kompaktbriefe 99 Cent, usw.
Auf dem Hamburger Markt kooperierte PIN Mail mit der PLH GmbH als regionale Zustellgesellschaft. Über deren Vermögen wurde allerdings am 26.04.2024 das Insolvenzverfahren eröffnet, und am 05.06.2024 wurde die Gesellschaft liquidiert. Damit war der kurze "Hamburg-Ausflug" von PIN Mail sehr schnell wieder beendet. Das Unternehmen ist seitdem nur noch in Berlin aktiv.
Briefdienst PIN Mail expandiert nach Hamburg
So berichtete Paketda im Januar 2023
Der private Briefdienst PIN Mail aus Berlin will seine grünen Briefkästen bald auch in Hamburg aufstellen. Seit dem 1. Januar 2023 können Hamburger Geschäftskunden PIN Mail nutzen und ihre Sendungen abholen lassen oder selber in einem von fünf Depots einliefern.
Die Berliner PIN AG hat sich mit dem Hamburger Zustellunternehmen PLH GmbH zusammengetan, um in die Hansestadt zu expandieren. Seit 1. Januar 2023 tragen alle 60 Zusteller die typisch grüne PIN-Bekleidung, fahren allerdings die roten Fahrräder des Vorgängerunternehmens.
Infos: www.pin-ag.de/hamburg
Foto oben: PIN Mail in Berlin