Deutsche Post lässt Masken im Wert von 1,5 Mio. Euro versteigern


Am Donnerstag, 15.10.2020, startet das Auktionshaus Weidler auf seiner Website eine ungewöhnliche Auktion. Im Auftrag der Deutschen Post kommen 3.760.000 nicht-medizinische Gesichtsmasken unter den Hammer. Zusammengerechnet beträgt der Mindestpreis 1,53 Millionen Euro! So viel Geld dürfte eine Postauktion bislang noch nie eingespielt haben.

Vorausgesetzt natürlich, die Masken finden Abnehmer. Der Stückpreis liegt bei ca. 40 Cent. Hinzu kommt ein sogenanntes Aufgeld des Auktionators in Höhe von 15% plus 16% Umsatzsteuer. Im Endeffekt kostet eine Maske dann 53 Cent. Und das Auktionshaus nimmt knapp 230.000 Euro Aufgeld ein.

Unklar ist, wie die Deutsche Post in den Besitz so vieler Masken gelangt ist. Als Abholort ist Frankfurt am Main angegeben; der Standort des Internationalen Postzentrums. Wurden die Masken womöglich vom Zoll beschlagnahmt? Eigentlich werden vom Zoll beschlagnahmte Waren bei www.zoll-auktion.de angeboten und nicht bei der Deutschen Post. Laut Auktionsbeschreibung handelt es sich um eine "Pfandrechtsverwertung im Auftrag und für Rechnung der Dt. Post".

Neben Masken versteigert das Auktionshaus Weidler auch weitere Dinge, die auf dem Postweg verloren gegangen sind oder nicht zugestellt werden konnten. Am 15. Oktober sind beispielsweise folgende Dinge im Angebot: Laptops, Küchengeräte, Bekleidung, Smartphones, Möbel, Alkoholika, Werkzeuge, Uhren, Münzen, ein Koffer mit Hörgeräten, Geigen, Porzellan, Comics, Parfüm, Bücher, usw.

Die Auktionsliste hier gibt es hier als PDF und eine Bildergalerie mit den Gegenständen gibt es hier.


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