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DPD-Bote schwer verletzt / DHL-Adressprüfung strenger / Polizei ertappt Zusteller

Lieferwagen von DPD (Symbolbild)

Paketfahrzeug geraubt: DPD-Bote schwer verletzt

In Osnabrück hat ein unbekannter Täter am Freitag, 05.06.2026, ein DPD-Fahrzeug gestohlen und dabei einen Paketboten schwer verletzt. Der 43-jährige Zusteller hatte den Wagen mit laufendem Motor an der Parkstraße/Ecke Jahnstraße abgestellt, um ein Paket auszuliefern.

Als der Bote den Diebstahl bemerkte, kehrte er zum Fahrzeug zurück und hielt sich daran fest. Doch der Täter fuhr einfach los. Nach 18 Metern stürzte der Zusteller und wurde von seinem eigenen Fahrzeug überrollt. Er kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.

Der gestohlene Lieferwagen wurde am Nachmittag nach einem Unfall auf der A44 bei Baunatal in Hessen gefunden. Der Fahrer flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise.

Quelle: Polizei Osnabrück



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Pakajo: DHL prüft Empfängeradressen strenger

DHL kontrolliert seit einigen Wochen angeblich deutlich strenger, ob Empfängeradressen korrekt übermittelt werden. Darauf weist die Versandplattform Pakajo (pakajo.world) in einem Rundschreiben an ihre Kunden hin. Über Pakajo können Versender Paketscheine verschiedener Paketdienste kaufen. Die Plattform dürfte monatlich eine große Zahl an DHL-Sendungen abwickeln und daher belastbare Praxiseinblicke haben.

Nach Angaben von Pakajo können bereits kleine Abweichungen oder Eingabefehler dazu führen, dass eine Adresse nicht korrekt verarbeitet (d.h. nicht leitcodiert) werden kann. Besonders wichtig seien korrekt getrennte Straßen- und Hausnummern, ein Leerzeichen zwischen Straße und Hausnummer sowie passende Kombinationen aus Postleitzahl und Ort.

Je nach Fehler könne es nur zu einem Hinweis kommen. In anderen Fällen drohen laut Pakajo "Verzögerungen, Fehlermeldungen oder zusätzlichen Kosten" (49 Cent Codierentgelt oder Leitcodenachentgelt). Versender sollten Adressdaten deshalb vor der Übergabe an DHL besonders sorgfältig prüfen.

Privat- und Geschäftskunden, die die frei zugängliche DHL-Onlinefrankierung nutzen, müssen sich wegen des Problems übrigens keine Sorgen machen. Fehler bei der Leitcodierung kreidet DHL nur Geschäftskunden an (und dazu zählt Pakajo bzw. die an Pakajo angeschlossenen Nutzer).



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Zusteller seit Jahren ohne Führerschein unterwegs

Ein Paketzusteller aus dem Landkreis Tuttlingen muss sich wegen fortgesetzten Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Nach Angaben der Polizei Konstanz konnten Beamte dem 26-Jährigen insgesamt 247 Fahrten ohne gültige Fahrerlaubnis nachweisen.

Aufgefallen war der Mann bereits im November 2025 auf der A81 zwischen Villingen-Schwenningen und Rottweil, als er in eine Radarfalle geriet. Die anschließenden Ermittlungen ergaben, dass ihm bereits 2019 die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Sein ausländischer EU-Führerschein hatte in Deutschland keine Gültigkeit mehr.

Kurios: Im Laufe der Ermittlungen erschien der Beschuldigte laut Polizei in typischer Berufskleidung eines Paketzustellers beim Polizeiposten Trossingen. Offenbar brachte genau dieser Auftritt die Ermittler auf die Spur, dass der Mann beruflich Auto fährt, und sie besuchten dessen Arbeitgeber.

Am Firmensitz des Paketdienstes stellten die Beamten umfangreiche Beweismittel sicher. Diese sollen den Nachweis von 247 einzelnen Fahrten erbracht haben. Damit dürfte aus einer einzelnen Geschwindigkeitsüberschreitung ein deutlich größeres Problem für den Zusteller geworden sein.

Quelle: Polizei Konstanz


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