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Standardisierte Schnittstellen für Paketboxen / Royal Mail bündelt Briefe / Verdi-Demo für 20kg-Pakete

KI-generiert
Private Paketstationen an Wohnanlagen sind bislang wenig verbreitet

Schweiz: Gemeinsamer Standard für Paketboxen

Die Schweizerische Post will private Paketboxen an Wohnhäusern einfacher nutzbar machen. Gemeinsam mit Paketbox-Herstellern und anderen Paketdiensten entwickelt sie einen freiwilligen Branchenstandard. Offene Schnittstellen sollen Boxen unterschiedlicher Hersteller vernetzen und allen Dienstleistern das Einlegen von Sendungen ermöglichen.

Laut einer Broschüre des europäischen Postverbands PostEurop soll der schweizweite Rollout ab Januar 2027 beginnen. Die Anlagen bleiben dabei im privatem Besitz der Hauseigentümer. Die Schweizerische Post übernimmt nur eine Rolle bei der digitalen Vernetzung und der Vereinheitlichung der Zustellprozesse.

Quellen: posteurop.org | 20min.ch



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Royal Mail: Seltenere Briefzustellung soll Pünktlichkeit verbessern

Die britische Royal Mail stellt günstigere Second-Class-Briefe nur noch an jedem zweiten Wochentag von Montag bis Freitag zu. Die Bündelung soll Kosten sparen und die Zustellung zuverlässiger machen. Teurere First-Class-Briefe werden weiterhin montags bis samstags zugestellt.

Das Modell ähnelt der A/B-Zustellung der Deutschen Post, wobei Standardbriefe ebenfalls nur alle 2 Tage zugestellt werden, Einschreiben jedoch täglich.

Laut Royal Mail nutzen inzwischen rund 90% der Zustellstützpunkte das neue Modell. Das Unternehmen meldet zugleich eine verbesserte Pünktlichkeit: Bei First-Class-Briefen stieg die Quote im Jahresvergleich von 76 auf 85%, bei Second Class von 89,3 auf 91,4%. Die gesetzlichen Vorgaben (90% bzw. 95%) werden dennoch verfehlt.

Bis Ende 2027 will Royal Mail 2.500 Stellen in Verwaltungsbereichen abbauen. Zustellerjobs sollen laut BBC nicht betroffen sein.

Quellen: internationaldistributionservices.com | bbc.com



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Verdi demonstriert in Berlin für Paketgrenze bei 20 kg

Unter dem Motto "20 kg sind genug!" ruft Verdi am 23. November 2026 zu einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf. Die Gewerkschaft fordert von der Bundesregierung eine gesetzliche Gewichtsgrenze von maximal 20 Kilogramm pro Paket ohne Ausnahmen.

Auch die kleinere Postgewerkschaft DPVKOM fordert eine Begrenzung auf 20 Kilogramm. Sie kritisiert, dass die Deutsche Post zwar mit einem neuen Präventionsprogramm gesündere Bewegungsabläufe trainieren lässt, die Ursachen der hohen Arbeitsbelastung aber nicht ausreichend angeht. Das wiederholte Heben und Bewegen von bis zu 31,5 Kilogramm schweren Paketen führe zu Gesundheitsbeschwerden.

DPVKOM-Vorsitzende Christina Dahlhaus wirft DHL vor, Entlastungen zu lange aufgeschoben zu haben. Eine niedrigere Gewichtsgrenze und die Zustellung schwerer Pakete durch zwei Beschäftigte hätte das Unternehmen längst selbst einführen können, ohne auf ein entsprechendes Gesetz zu warten. DHL argumentiert hingegen, dass dem Unternehmen Wettbewerbsnachteile entstünden, wenn es als einziger Paketdienst eine Gewichtsbegrenzung einführe. DHL bevorzugt eine branchenweite, gesetzliche Paketgewichtsgrenze bei 23 kg.

Quelle: verdipostdresden.de




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