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Doppelstock-LKW / Kanada stoppt EU-Pakete / Zoll prüft Grenz-Paketshops / Einbruch in Postfiliale

Foto: © Bpost
Die Doppelstock-Auflieger fassen 60% mehr Pakete

Belgien: Neue Doppelstock-LKW für Bpost

Die belgische Bpost investiert in 19 neue Doppelstock-LKW-Auflieger, die bis Mitte November 2026 in Betrieb gehen sollen. Die zweistöckigen Trailer können pro Fahrt mehr als 2.000 Pakete transportieren und damit rund 60 Prozent mehr als gewöhnlicher LKW.

Nach Angaben von Bpost sinken dadurch die CO2-Emissionen je transportiertem Paket um rund 30 Prozent. Die Auflieger verfügen über einen heb- und senkbaren Zwischenboden zur Be- und Entladung sowie Solarmodule auf dem Dach.

Zum Weihnachtsgeschäft will Bpost die Doppelstock-Auflieger für LKW-Fahrten zwischen den Verteilzentren einsetzen. In Spitzenzeiten transportiert das Unternehmen nach eigenen Angaben bis zu 800.000 Pakete pro Tag.

Quelle: press.bnode.com

Foto: © Bpost
Der Zwischenboden ist beweglich



Canada Post stoppt Pakete in mehrere EU-Länder

Canada Post nimmt vorerst keine Pakete für mehrere EU-Länder an, darunter Deutschland, Frankreich, Österreich und Belgien. Hintergrund sind die neuen EU-Zollregeln seit 1. Juli 2026 mit einer 3-Euro-Gebühr je Warengruppe.

Der Versandstopp passt zu Berichten, wonach DHL Deutschland nur noch Auslandssendungen mit vorausbezahlten Einfuhrabgaben entgegennimmt; das Verfahren nennt sich "Postal Delivered Duty Paid" (PDDP). Canada Post hingegen versendet Auslandspakete nur als "Delivered Duties Unpaid" (DDU).

Canada Post arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer Lösung, um den Paketversand mit den betroffenen Ländern wiederaufzunehmen. Uneingeschränkt möglich ist der Versand z.B. in die Niederlande, nach Polen, Spanien, Italien und Schweden.

Quelle: canadapost-postescanada.ca



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Zoll kontrolliert gezielt Grenzpaketshops

Der Zoll führt regelmäßig Kontrollen in sogenannten Grenzpaketshops durch. Das zeigt ein aktueller Fall aus Lindau: Beamte des Hauptzollamts Ulm überprüften dort Postsendungen aus China und entdeckten zwei Pakete mit mutmaßlich gefälschten Markenartikeln.

Enthalten waren unter anderem Schuhe, Brillen, T-Shirts, Kappen und eine Uhr. Die Empfänger leben in der Schweiz und hatten die Sendungen gezielt an einen Paketshop auf deutscher Seite der Grenze liefern lassen, um sie anschließend selbst in die Schweiz mitzunehmen. Im Original hätten die Waren einen Wert von mehr als 10.000 Euro gehabt.

Nach Angaben des Zolls werden solche Grenzpaketshops regelmäßig kontrolliert. Werden dabei verbotene Waren entdeckt, zieht der Zoll sie noch vor Ort aus dem Verkehr.

Quelle: www.zoll.de



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Einbrecher in Postfiliale in Himmelpforten

In Himmelpforten im Landkreis Stade (Niedersachsen) sind Unbekannte in eine Postfiliale eingebrochen und haben dort mehrere Pakete geöffnet. Nach Polizeiangaben wurden aus einem Teil der Sendungen Inhalte gestohlen. Die Täter gelangten vermutlich nachts durch eine aufgehebelte Notausgangstür in das Gebäude.

Der Schaden soll mindestens mehrere hundert Euro betragen, konnte von der Polizei aber noch nicht genauer beziffert werden.

Himmelpforten ist vor allem durch das dortige Weihnachtspostamt bekannt, das jährlich knapp 30.000 Kinderbriefe erhält. Das Weihnachtspostamt befindet sich allerdings nicht in der von Einbrechern heimgesuchten Postfiliale, sondern rund 450 Meter entfernt in der Gemeindebücherei.

Quelle: Polizei Stade


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