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DAO-Briefe im Müll / PostNL schlägt Alarm / Amazon US öffnet Logistiknetzwerk

Symbobild
DAO hat die Briefzustellung in Dänemark von PostNord übernommen.

Dänemark: DAO-Sendungen im Müll gefunden

In Dänemark sind mehrere nicht zugestellte Briefe und Magazine des Zustelldienstes DAO in einem Recyclingcontainer entdeckt worden. Es handelt sich laut TV2 Østjylland unter anderem um ungeöffnete Bank- und Versicherungspost sowie Magazine einer Seniorenorganisation.

Der Finder (ein Mann und seine Tochter) sprach von rund 30 Briefen. Er nahm die Sendungen zunächst mit nach Hause, damit sie nicht verloren gehen und übergab sie später an DAO.

DAO bestätigte gegenüber TV2 Østjylland, dass es sich um ältere Sendungen handelt. Man habe nicht gewusst, wo sich die Briefe befanden. Eine interne Untersuchung habe ergeben, welcher Zusteller für die betroffene Route zuständig war - er sei inzwischen entlassen worden. Das Postunternehmen entschuldigte sich bei Absendern und Empfängern. Die gefundenen Sendungen sollen nun nachträglich zugestellt werden.

Quelle: tv2ostjylland.dk



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PostNL warnt vor Gefährdung der Postversorgung

Die niederländische Post hat 2025 mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Universaldienst einen Verlust von 35 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen fordert deshalb schnelle politische Entscheidungen und warnt, andernfalls sei die Kontinuität der Postversorgung in den Niederlanden gefährdet.

Zum Universaldienst gehören unter anderem die Zustellung von Briefpost sowie ein landesweites Netz aus Briefkästen und Postfilialen. PostNL-Chef Pim Berendsen erklärte, es sei nicht verantwortbar, dass ein kommerzielles Unternehmen dauerhaft zweistellige Millionenbeträge für eine öffentliche Dienstleistung aufbringen müsse. Eine erste Anpassung der Zustellfristen sei zwar erfolgt, komme aber zu spät und reiche nicht aus.

Bereits 2025 hatte PostNL erklärt, den Universaldienst unter den bisherigen Bedingungen nicht mehr erbringen zu wollen. Ein beantragter staatlicher Zuschuss von 30 Mio. Euro für 2025 wurde abgelehnt. PostNL fordert nun vor dem Sommer eine Entscheidung: Entweder müssen die gesetzlichen Vorgaben für PostNL an den geschrumpften Briefmarkt angepasst werden, oder der Staat soll die Verluste durch Zuschüsse ausgleichen.

Quelle: newsroom.postnl.nl



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Amazon US öffnet Logistiknetzwerk für andere Unternehmen

Amazon macht sein Logistiknetzwerk in den USA künftig für externe Unternehmen zugänglich. Mit dem neuen Amazon Supply Chain Service können Firmen Transport, Lagerung und Fulfillment über Amazons Infrastruktur nutzen. Auch die Paketzustellung an Endkunden gehört dazu; allerdings war dieser Service schon 2023 für Versender außerhalb von Amazon geöffnet worden ("Amazon Shipping").

Das Supply-Chain-Angebot richtet sich eigenen Angaben zufolge an Unternehmen aller Branchen und Größen. Amazon verweist darauf, dass das eigene Logistiknetz nach massiven Lieferproblemen im Weihnachtsgeschäft 2013 über Jahre hinweg aufgebaut wurde. Inzwischen umfasst es laut Unternehmen unter anderem mehr als 200 Fulfillment-Center sowie eine Flotte aus über 100.000 Trailern, eigenen Seefracht-Containern und Flugzeugen.

Quellen: aboutamazon.com | supplychain.amazon.com

Grafik: Amazon
Diese Services bietet Amazon auch externen Unternehmen an, die nicht bei Amazon verkaufen.


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