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Paket & Polizei: 4 Kurznachrichten

Symbolbild Polizei Mettmann

Vorgetäuschter Überfall auf Paketzusteller

Ein angeblicher Raubüberfall auf einen Paketzusteller im Dezember 2025 im nordrhein-westfälischen Senden-Ottmarsbocholt war offenbar inszeniert. Wie die Polizei Coesfeld nun mitteilt, hatten sich der angebliche Täter und das vermeintliche Opfer abgesprochen.

Der Zusteller hatte damals angegeben, am 12. Dezember während einer Paketzustellung von einem Unbekannten angegriffen und beraubt worden zu sein. Der Täter soll ihn geschlagen und anschließend mit einem Paket geflüchtet sein.

Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass zwei 20-jährige Männer aus Senden gemeinsam hinter der Tat stecken. Einer der beiden hatte zuvor eine Luxus-Armbanduhr bestellt und sie an eine falsche Adresse liefern lassen. Dort spielte sich der abgesprochene "Überfall" ab. Anschließend verkauften die Männer die Uhr, um Bargeld zu erhalten.

Gegen beide Verdächtigen wird nun wegen Warenkreditbetrugs und Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Quelle: Polizei Coesfeld



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Verdacht auf Paketbetrug: Polizei nimmt zwei Männer in Hagen fest

In Hagen hat die Polizei zwei Männer festgenommen, die im Verdacht stehen, Pakete mit gefälschten Ausweisen abgefangen zu haben.

Anwohner eines Mehrfamilienhauses in der Reichsbahnstraße im Stadtteil Vorhalle hatten am Samstagvormittag (11. April) die Polizei alarmiert. Zwei Personen gaben sich dort als Bewohner aus, obwohl sie keinen Wohnsitz im Haus hatten. Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen sie Pakete entgegen, die auf andere Personen bestellt waren, und nutzten dafür vollständig gefälschte Ausweise.

Als die Polizei eintraf, waren die Verdächtigen bereits mit einem Auto geflüchtet. Im Rahmen einer Fahndung konnten die Beamten das Fahrzeug jedoch stoppen. Von einem der Insassen, einem 22-jährigen Nigerianer, wurden Wohnung und Auto durchsucht. Der zweite Verdächtige ist ein 29-jähriger Italiener ohne festen Wohnsitz in Deutschland; er wurde vorläufig festgenommen.

Die Polizei prüft nun, ob die beiden Männer für weitere Paketbetrugsfälle verantwortlich sind.

Quelle: Polizei Hagen



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Diebe brechen zwei Briefkästen auf

In Pirmasens haben unbekannte Täter innerhalb weniger Tage zwei Briefkästen aufgebrochen und Post gestohlen. Die Polizei prüft, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Taten besteht.

Anfang April brachen Unbekannte zunächst einen Briefkasten am DHL-Paketshop in der Straße "Am Sommerwald" auf und entwendeten darin befindliche Briefe.

Nur wenige Tage später wurde erneut ein Briefkasten der Deutschen Post Ziel von Dieben. Der oder die Täter öffneten einen gelben Sammelbriefkasten in der Bahnhofstraße nahe dem Gerichtsgebäude gewaltsam mit einem Hebelwerkzeug. Nach bisherigen Erkenntnissen nahmen sie den kompletten Postsack mit allen eingeworfenen Briefen mit.

Wie viele Sendungen betroffen sind und welcher Schaden entstanden ist, wird noch ermittelt. Die Polizei bittet mögliche Zeugen um Hinweise.

Quelle: Polizei Primasens



Hamburg kontrolliert Zusteller: Verdacht auf Schwarzarbeit und Sozialbetrug

Bei einem gemeinsamen Einsatz haben Polizei, Zoll und Jobcenter am 1. April in Hamburg gezielt Lieferwagen kontrolliert. Insgesamt wurden 44 Fahrzeuge und 47 Personen überprüft, unter anderem in Hamburg-Eidelstedt.

Der Zoll leitete gegen 13 Personen Ermittlungen wegen unerlaubter Arbeitsaufnahme ein. Beim Jobcenter bestand bei zwei Personen Verdacht auf illegale Beschäftigung, bei einer weiteren auf Scheinselbstständigkeit.

Zudem stellten die Einsatzkräfte mehrere Verkehrsverstöße fest. Zwölf Personen mussten ihre Fahrt vorläufig beenden, etwa wegen fehlender Fahrerlaubnis oder Drogenverdacht. Bei zehn Fahrzeugführern wurde mangelhafte Ladungssicherung festgestellt. Außerdem wurden acht Verfahren wegen Verstößen gegen Lenk- und Ruhezeiten eingeleitet.

Die Behörden kündigten an, ähnliche Kontrollen künftig regelmäßig und unangekündigt fortzusetzen.

Quelle: Polizei Hamburg




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