PostNL testet Roboter
PostNL erprobt derzeit den Einsatz verschiedener Robotertypen: In Leerdam kommen Roboterhunde zum Einsatz, die Pakete bis zur Haustür tragen und Zusteller auf ihrer Tour unterstützen. Zusätzlich testet PostNL humanoide Roboter zum Befüllen von Paketautomaten sowie Service-Roboter, die in Paketshops für schnellere Abläufe sorgen sollen.
Laut PostNL hat sich der Roboterhund in der Praxis bereits als "vielversprechend" erwiesen. Der humanoide Roboter befindet sich dagegen noch in der Entwicklung und ist noch nicht für alle Paketgrößen geeignet.
Die Tests finden in Zusammenarbeit mit Smartrobot Solutions statt. PostNL rechnet damit, dass Roboter "in den kommenden Jahren eine Schlüsselrolle" einnehmen werden, deshalb will sich das Unternehmen jetzt darauf vorbereiten. Aktuell nutzt PostNL Sortierroboter schon im Paketzentrum Nieuwegein. 175 Roboter erledigen dort interne Transporte und können Pakete aufs Förderband legen.
Quelle: postnl.nl
Leere Pakete in Packstation
Ungewöhnliche Diebstahlserie in Neustadt an der Weinstraße (Rheinland-Pfalz). Dort haben sich unabhängig voneinander drei Kunden bei der Polizei gemeldet, weil in ihren Paketen der Inhalt fehlte. Alle Pakete befanden sich in einer Packstation am Globus-Baumarkt im Weinstraßenzentrum. Aufbruchmeldungen für diese Packstation gibt es nicht.
Die Polizei versucht jetzt zu ermitteln, wie und von wem die Paketinhalte gestohlen wurden. Weitere mögliche Geschädigte sowie Zeugen sollen sich bei der Polizeiinspektion Neustadt/Weinstraße melden.
Quelle: Polizei
Protest gegen Outsourcing bei DPD Hamburg
Beschäftigte des DPD-Depots in Hamburg haben Ende September mit einer Protestkundgebung vor dem Werkstor gegen die geplante Vergabe ihrer Schicht an ein Fremdunternehmen demonstriert. Trotz Zusage, dass keine betriebsbedingten Kündigungen erfolgen sollen, stößt das Vorhaben auf Widerstand, weil die Mitarbeiter künftig in die Nachtschicht wechseln sollen.
Die örtliche Verdi-Betriebsgruppe sieht darin einen Angriff auf die Arbeitsbedingungen und fordert einen fairen Interessenausgleich sowie einen Sozialplan. Unterstützung erhielten die DPD-Beschäftigten auch von Lieferando-Fahrern, die sich in einer ähnlichen Situation befinden.
Quelle: psl-hamburg.verdi.de
DeinFach-Streit in Hamburg
In einem Hamburger Stadtteil sorgt der geplante Ausbau von Paketstationen der DHL-Tochter DeinFach für Ärger zwischen Politik und Verwaltung. Obwohl die Bezirksversammlung den Bau mehrerer Stationen befürwortet hat, hält das Bezirksamt Altona die Genehmigung für rechtswidrig. Denn die Stationen seien als Gewerbebetriebe einzustufen und folglich in Wohngebieten unzulässig.
Lokalpolitiker kritisieren diese Haltung als realitätsfern und fordern klare Regeln für die Aufstellung von Paketautomaten. Bis 2030 sollen laut Hamburger Senat 30% der Pakete über Pick-Up-Points zugestellt werden, um die Verkehrsbelastung zu reduzieren. Laut Hamburger Abendblatt gibt es zurzeit 16 DeinFach-Automaten in Hamburg. Zusammen mit einem örtlichen Wohnungsunternehmen sei die Erhöhung auf rund 100 Stationen geplant.
Quelle: abendblatt.de