DPD kooperiert mit Myflexbox
Im DPD-Standortfinder sind seit ungefähr zwei Wochen Paketstationen von Myflexbox verzeichnet. Jedoch nicht alle. Offenbar wurde zunächst nur eine kleine Auswahl freigeschaltet, beispielsweise in Hamburg sowie am DPD-Hauptsitz in Aschaffenburg.
In Österreich arbeitet DPD bereits seit langem mit Myflexbox zusammen. Angesichts der Strategie von DPD und GLS, das Standortnetz in Deutschland zusammenzulegen und stark auszuweiten, ist die Kooperation mit Myflexbox nur logisch.
In Deutschland gibt es per Stand Juni 2024 ca. 230 anbieterneutrale Paketstationen von Myflexbox. Das Unternehmen hat angekündigt, 2025 "weitere Logistikpartner:innen" zu integrieren.
Livetracking bei GLS Österreich
Paketda-Nutzer Patrick aus Wien berichtet, dass ihm bei einem GLS-Paket Livetracking angeboten wurde. Die Funktionsweise und Darstellung sind identisch zum Livetracking bei GLS Deutschland. Die Bereitstellung des Services erfolgt über die bekannte Website gls-rtt.com.
Kunden bemängeln fehlende Zeitfenster bei Hermes
Paketda erhält in letzter Zeit vermehrt Hinweise von Hermes-Kunden, denen aufgefallen ist, dass kaum noch Lieferzeitfenster angegeben werden. In der Hermes-Sendungsverfolgung erscheint zwar ein voraussichtliches Zustelldatum, doch keine Uhrzeit. Wurde diese Information womöglich absichtlich entfernt, weil sie sich als zu ungenau erwies?
Bei DPD ist das umgekehrte Phänomen festzustellen: Dort wird im Tracking seit mindestens einem Jahr kein prognostiziertes Lieferdatum mehr angezeigt. Das Livetracking mit Lieferzeitfenster ist hingegen so exakt wie immer.
Portokasse-Add-In für Word entfällt
Die Einstellung der Deutsche-Post-Portokasse frustriert einige Nutzer der Internetmarke. Früher konnte man die Portokasse mit Guthaben aufladen und davon nach Bedarf Internetmarken kaufen. Außerdem gab es ein praktisches Add-In für Word, um eine Internetmarke direkt in einen Brief einzufügen.
Paketda-Nutzer Ben hat beim Kundenservice der Deutschen Post nachgefragt, ob das Add-In trotz Einstellung der Portokasse möglicherweise erhalten bleibt. Antwort: Nein.
Berlin: Kunde bedroht Zusteller
Aufregung gestern in Berlin-Kaulsdorf: Ein 25-jähriger Paketbote wollte gegen Mittag in der Koserower Straße ein Paket abliefern. Doch der 45-jährige Empfänger zückte plötzlich eine Schreckschusspistole!
Der Zusteller ergriff sofort die Flucht und alarmierte die Polizei. Kurze Zeit später umstellten Einsatzkräfte die Erdgeschosswohnung des Bewaffneten und warteten auf das SEK. Doch der Showdown blieb aus: Der Mann zeigte sich bald auf dem Balkon und ließ sich widerstandslos festnehmen.
In der Wohnung fanden die Beamten die Schreckschusswaffe, Munition und sogar ein Reizgasspray. Der 45-Jährige wurde vorübergehend in die Psychiatrie gebracht, aber schnell wieder entlassen. Die Hintergründe des Vorfalls ermittelt nun die Kriminalpolizei.
Quelle: berlin.de