Zoll stoppt Cannabispakete aus Österreich
Das Hauptzollamt Potsdam hat 31 Pakete gestoppt, die an verschiedene Empfänger in Berlin adressiert waren und Cannabis enthielten. Die Sendungen wurden im Rahmen verstärkter Postkontrollen in der Vorweihnachtszeit aufgegriffen und zwar innerhalb von nur 3 Tagen.
Insgesamt handelt es sich um 2,5 Kilogramm Cannabis. Alle 31 Sendungen wurden vom gleichen Absender in Österreich verschickt. Der rechnete offenbar nicht mit innereuropäischen Zollkontrollen. Die Empfänger in Berlin erwarten Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Quelle: www.zoll.de
Amazon berechnet Gebühren für geringe Lagerbestände
Am 1. April 2024 führt Amazon beim FBA-Service (Fulfilment by Amazon) in der Region PAN-EU eine sogenannte "Kostendeckungsgebühr für geringe Lagerbestände" ein. Die Gebühr müssen Marktplatzhändler zahlen, falls sie zu wenige Produkte bei Amazon eingelagert haben.
Geringe Lagerbestände erschweren "die Verteilung der Produkte in unserem gesamten Netzwerk", schreibt Amazon. Weitere negative Effekte seien eine Reduzierung der Liefergeschwindigkeit und erhöhte Versandkosten.
Die Höhe der Strafgebühr ist von der Produktgröße und der Dauer des zu geringen Lagerbestands abhängig. Sie kann zwischen weniger als 10 Cent und mehr als 50 Cent pro Stück betragen. Amazon-Verkaufspartner können die Gebühr vermeiden, indem sie im Verhältnis zum Absatz einen von Amazon berechneten, ausreichenden Lagerbestand für mehr als vier Wochen vorhalten.
Checkrobin wird eingestellt
Das Versandportal checkrobin.com wird am 31.12.2023 eingestellt. Ähnlich wie bei den Konkurrenten Packlink und Jumingo bestand Checkrobin aus einem Preisvergleich mit direkter Buchungsmöglichkeit für verschiedene Paketdienste. Das Unternehmen wurde in Österreich gegründet und zielte auf Kunden in Deutschland ab.
In einer E-Mail schreibt Checkrobin, dass der Konkurrenzkampf stärker geworden sei und es in den letzten Monaten Preissteigerungen gab. Deshalb sieht Checkrobin "aktuell keine wirtschaftliche Basis mehr gegeben, um entsprechende Deckungsbeiträge zu generieren".
Das Team von Checkrobin will sich fortan auf das Portal myrobin.com konzentrieren. Dort sollen Privatleute Paketmitnahmen anbieten können, z.B. auf ihrem täglichen Arbeitsweg oder Urlaubsreisen. Mit dieser Idee ("Mitfahrgelegenheit für Pakete") war Checkrobin 2012 gestartet, und änderte später das Geschäftsmodell hin zum klassischen Paketversand. Nun also die Rolle rückwärts. Für Myrobin läuft gerade eine Crowdinvestment-Kampagne. Gut 1 Mio. Euro wurden schon eingesammelt.
