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KEP-Branche zahlt schlecht / Hermes Einrichtungs-Service schließt Depots / Zoll findet kiloweise Drogen


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Paketdienst-Mitarbeiter verdienen 20% weniger als andere

Mitarbeiter in der Post- und Paketbranche verdienen durchschnittlich 20% weniger als Fachkräfte in anderen Branchen. Außerdem arbeiten 57% auch am Wochenende. Das sind fast doppelt so viele Menschen als in der Gesamtwirtschaft (30%).

In der KEP-Branche stieg die Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren um 24%. Das ist dreimal stärker als das Mitarbeiterwachstum in der deutschen Wirtschaft insgesamt (8%).

Vergleichsweise häufig sind Erwerbstätige in der KEP-Branche atypisch beschäftigt, das heißt entweder befristet, in Teilzeit, in Zeitarbeit oder geringfügig beschäftigt. 2022 traf dies auf 29 % der Kernerwerbstätigen bei Post-, Kurier- und Expressdiensten zu. Kernerwerbstätige sind alle Erwerbstätigen zwischen 15 und 64 Jahren, die weder in Ausbildung noch in einem Freiwilligendienst sind. Über alle Branchen hinweg lag der Anteil der atypisch Beschäftigten bei nur 19 %.

Quelle: Statistisches Bundesamt



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Hermes Einrichtungsservice schließt Depots

Weil Kunden weniger Geld für Möbel, Fernseher, Waschmaschinen und andere Großgeräte ausgeben, reduziert der Hermes-Einrichtungsservice (HES) seine "Depotstruktur auf eine optimale Größe von ca. 50 Depots, womit sich die aktuelle Nachfrage auf dem gewohnt hohen Service-Niveau bedienen lässt." Das gab das Unternehmen bereits im September per Pressemitteilung bekannt (PDF).

Wie viele Depots genau geschlossen werden, teilte HES nicht mit. In den Corona-Boom-Jahren hatte das Unternehmen mehrere neue Depots eröffnet, die jetzt nicht mehr alle benötigt werden. HES betreibt die Depots nicht selbst, sondern arbeitet mit lokalen Speditionen zusammen.



Drogenpakete sind Alltag für den Zoll am Airport Köln

Jede Nacht finden Zöllner im Frachtbereich des Flughafens Köln-Bonn Drogenpakete. Darunter Marihuana, Khat, Kokain und Heroin. Zoll-Pressesprecher Jens Ahland erklärt:

"Allein in der vergangenen Woche haben wir 24 Drogensendungen mit mehr als 35 Kilogramm Marihuana, rund 15 Kilogramm Khat, fast vier Kilogramm synthetischen Drogen, über zwei Kilogramm Haschisch und mit knapp einem halben Kilogramm Heroin sichergestellt. Der Straßenverkaufswert beträgt mehr als eine halbe Million Euro."

Die Absender der verbotenen Pakete versuchen trickreich, die Drogen zu verstecken. Beispielsweise wurde Babykleidung in flüssiges Kokain eingelegt, Heroin in Handtaschen eingenäht oder als Schuhcreme getarnt. Der Zoll entdeckte sogar Fußmatten, die aus einem Kokain-Kunststoff-Gemisch hergestellt waren.

Quelle: Zoll


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