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DVS verklagt Deutsche Post / Falscher DHL-Bote geschnappt


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Postcon-Nachfolger DVS verklagt Deutsche Post auf knapp 1 Milliarde Euro

Die FAZ berichtet von einer Klage des privaten Briefdienstes DVS gegen die Deutsche Post AG. Es geht um Schadenersatz in Höhe von 981 Millionen Euro. DVS erwartet, dass sich die Gerichtsverfahren 10 Jahre hinziehen werden.

Die fast 1 Milliarde Euro sollen dem DVS-Vorgängerunternehmen Postcon National von 2012 bis 2020 bei Dialogpost entgangen sein. Im FAZ-Artikel werden nur wenige Details erläutert. 2019 stellte die Bundesnetzagentur laut DVS-Chef Michael Mews einen "Missbrauch der Marktstellung" der Deutschen Post bei Dialogpost fest. Nach einem Gerichtsurteil gegen die Post bekam Postcon plötzlich mehr Aufträge. Daraus schlussfolgert das Unternehmen, in den Vorjahren viele Aufträge unrechtmäßig verpasst zu haben.

Möglicherweise geht es um ein Urteil des Verwaltungsgerichts Köln 2019, woraufhin die Bedingungen für Dialogpost verschärft wurden. Seit 1.1.2020 dürfen z.B. Wahlbenachrichtigungen, Rechnungen, Mitarbeiterzeitungen, Versammlungseinladungen, etc. nicht mehr als Dialogpost verschickt werden (Quelle: dpdhl.com).

Nachtrag vom 17.10.2023: In einem Bericht des Bonner Generalanzeigers bestätigt DVS, dass es um Dialogpost geht. Seitdem die verschärften Bedingungen gelten, hat DVS von mehr Kunden Aufträge für die Beförderung von Rechnungen, Einladungen, usw. erhalten. Weil DVS solche Aufträge in den Vorjahren nicht erhalten hat, sei ihr fast 1 Mrd. Euro entgangen. Die Klage gegen die Deutsche Post AG wurde bereits Ende 2021 eingereicht. Bis November 2023 will die Post eine Art Gegengutachten vorlegen, damit die Klage abgewiesen wird.



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Falscher DHL-Abholfahrer wollte Zahngold klauen

In Hagenburg (bei Nienburg/Weser, Niedersachsen) sperrten Mitarbeiter einer Zahnarztpraxis einen falschen DHL-Boten in ihren Räumlichkeiten ein. Der 30-jährige Mann hatte sich als DHL-Fahrer verkleidet und wollte in der Zahnarztpraxis ein Paket mit Zahngold abholen. Dieses wollte die Praxis eigentlich an ein SOS-Kinderdorf spenden.

Den Praxismitarbeitern kam der Mann komisch vor, so dass sie ihn einsperrten und die Polizei alarmierten. Der falsche DHL-Fahrer floh zunächst durch ein Fenster, konnte schließlich aber geschnappt werden.

Quelle: www.radiowestfalica.de


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