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Postfiliale als Drogen-Hub / Zustellprobleme / E-LKW bei DHL


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Eine Tonne Drogen: Postfiliale in Köln belieferte halbe Welt

Bereits Ende Juni veröffentlichte die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg einen bemerkenswerten Erfolg gegen Drogenhändler im Darknet. Eine zentrale Rolle spielten der Betreiber einer Kölner Postfiliale und seine Mitarbeiterin. Sie sollen außerhalb der üblichen Öffnungszeiten Drogenpakete angenommen und deren Zustellung über die Deutsche Post veranlasst haben.

Laut Polizei wurden Pakete mit einem Gesamtgewicht von über einer Tonne verschickt. Die Empfänger befanden sich in Deutschland sowie Australien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn und Vereinigte Staaten.

Die polizeilichen Ermittlungen, die auch in den Niederlanden stattfanden, dauerten zwei Jahre. Ausgangspunkt war die Postfiliale in Köln. Von dort aus gelang es den Ermittlern, die weiteren Strukturen des Drogenvertriebs aufzudecken und Schritt für Schritt die mutmaßlichen Betreiber des Darknet-Accounts zu ermitteln. Die beiden Hauptbeschuldigten sind niederländische Staatsangehörige. Einer wurde festgenommen, der andere ist geflüchtet.

Quelle: Polizeimeldung



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"Ausfall eines Stammzustellers schwer aufzufangen"

Gleich zwei Zeitungen haben über wochenlange Lieferprobleme bei der Deutschen Post berichtet: Merkur.de über Würmtal (Bayern) und op-online.de über Langen (Hessen).

Mit Bezug auf die Fälle in Langen erklärte DHL-Pressesprecher Stefan Heß, dass das Zustellgeschäft sehr komplex und "der Ausfall eines Stammzustellers oder einer Stammzustellerin so schwer aufzufangen" sei. Vertretungskräfte seien mit hohen Sendungsmengen überfordert gewesen. Zudem gab es eine Krankheitswelle.

In Würmtal klagte ein Kunde darüber, drei Wochen lang keine Zeitschriften erhalten zu haben. Anderen Postempfängern erging es laut Zeitungsbericht ähnlich. DHL-Sprecher Dieter Nawrath nannte als Ursachen hohe Sendungsmengen, einen hohen Krankenstand und (ein etwas schwaches Argument) den Wintereinbruch Anfang Dezember. Am heutigen Samstag sollen alle aufgestauten Sendungen ausgeliefert worden sein.

Nach Paketda-Beobachtungen verlief die Weihnachtssaison im Paketbereich bei allen Anbietern ohne großflächige Störungen oder Rückstaus. Einige Verbundzusteller/innen der Deutschen Post sagten bei Tiktok, dass bei einem absehbaren Tourabbruch nur noch Pakete ausgeliefert und Briefe zurückgestellt werden sollen.



DHL bekommt 13 Elektro-LKW für Berlin

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unterstützt DHL mit insgesamt 2,3 Millionen Euro für den Kauf von 13 E-LKWs sowie zugehörige Ladeinfrastruktur. Das entspricht rechnerisch ca. 180.000 Euro Förderung pro Fahrzeug.

Die LKW vom Typ Volvo FL Electric 4x2 werden in Berlin auf mittleren Fahrtstrecken eingesetzt, zum Beispiel zwischen Sortierzentren und Zustellstützpunkten sowie zwischen Filialen und Sortierzentren. Die Reichweite beträgt laut Hersteller 300 km.

Eigenen Angaben zufolge investierte Deutsche Post DHL im Jahr 2022 ca. 700 Mio. Euro in Klimaprojekte und im Jahr 2023 sind 500 Mio. Euro geplant. Nikola Hagleitner, Vorständin Post & Paket Deutschland im Konzern DHL Group: "Wir freuen uns, dass das Bundesministerium für Digitales und Verkehr unseren Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsträger finanziell unterstützt. Wir hoffen gleichzeitig, dass die nun anstehende Novelle des Postgesetzes es uns erlaubt, den Weg in Richtung Klimaneutralität fortzusetzen und weiter den flächendeckenden postalischen Universaldienst zu erbringen."

Neben den 13 E-Lkw in Berlin setzt Deutsche Post DHL bundesweit 110 Biogas-Lkw im Regionalverkehr für Briefe und Pakete sowie auch für den sog. "Hauptlauf", d.h. den Transport von Sendungen zwischen den Brief- und Paketzentren, ein. Bis Ende 2023 sollen es rund 350 dieser Lastwagen sein.

Quelle: Pressemeldung


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