Etwas weniger Black-Friday-Pakete / Hermes macht früher Schluss / Royal Mail unter Beobachtung


Schweiz: 4,4% weniger Black-Friday-Pakete

Die Schweizerische Post hat ausgewertet, wie viele Pakete sie vor und nach dem Black Friday befördert hat. 2022 waren es 7,1 Millionen und damit 4,4 Prozent weniger als im Jahr 2021 (damals 7,4 Mio. Pakete).

Die Auswertung umfasst den Zeitraum vom 21. bis 29. November. Für die verbleibende Zeit bis Jahresende rechnet die Schweizerische Post nicht damit, dass der Allzeit-Paketrekord noch geknackt wird. Er liegt bei mehr als 200 Millionen Paketen im Gesamtjahr 2021.

Quelle: post-medien.ch



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Hermes kürzt telefonischen Kundenservice

"Um unsere Servicequalität zu verbessern, haben wir unsere Servicezeiten vorübergehend angepasst.", heißt es auf der Hermes-Website. Darunter könnte man eine Ausweitung der Erreichbarkeit erwarten, um jetzt in der Vorweihnachtszeit besseren Kundenservice zu bieten.

Doch es verhält sich genau umgekehrt: Hermes hat den Kundenservice um 1 Stunde reduziert. Feierabend ist jetzt um 18 Uhr statt wie früher um 19 Uhr (jeweils Montag bis Samstag).



UK: Corona keine Entschuldigung für Lieferprobleme

Die britische Regulierungsbehörde Ofcom akzeptiert Corona nicht mehr als Ursache für Lieferverzögerungen bei Royal Mail. Eine Ofcom-Direktorin:

"Wenn wir auf das vergangene Jahr zurückblicken, hatte Covid-19 eindeutig immer noch erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb von Royal Mail. Das Unternehmen hatte jedoch reichlich Zeit, Lehren aus der Pandemie zu ziehen, und kann sie nicht weiter als Ausrede benutzen."

Obwohl die Sendungsmengen wieder auf ein normales Level gesunken sind, hatte Royal Mail am Jahresanfang erhebliche Probleme mit der Pünktlichkeit. So wurden beispielsweise nur 82% aller First-Class-Briefe (Prio) innerhalb eines Tages zugestellt. Die Vorgabe liegt bei 93 Prozent. Für die zweite Jahreshälfte liegen noch keine Zahlen vor. Ofcom will die Situation genau beobachten.

Quelle: www.ofcom.org.uk


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