Post-LKW kontrolliert / Schönreden bei Deutsche Post DHL / Mobile Packstationen in Litauen


Zoll röntgte LKW mit ausländischer Post

Das Hauptzollamt Magdeburg und das Zollfahndungsamt Hannover haben zwei Tage lang gezielt Post-LKW aus dem europäischen Ausland kontrolliert. Dies geschah mit zwei Röntgenmobilen, die an der Autobahn 2 Höhe Magdeburg aufgestellt wurden. Insgesamt wurden 21 LKW mit ca. 5.000 Sendungen überprüft. Sichergestellt wurden:

  • 20 nicht verkehrsfähige Gasdruck-, Luftdruck-, Softairwaffen
  • 8.200 Zigaretten
  • 4.000 Heets
  • mehr als 1 Liter flüssiges Dopingmittel
  • 1.087 Doping-Tabletten
  • 257 Pyrotechnikartikel

Fazit der Zöllner: "Das Resultat der Maßnahme kann sich sehen lassen." Es wurden 16 Strafverfahren eingeleitet, außerdem ein Ordnungswidrigkeiten- und vier Besteuerungsverfahren.

Quelle: Pressemitteilung



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Zeitungsverlag in Rage wegen Postproblemen

Der Verlag des Traunsteiner Tagblatts zahlt "jährlich rund 650.000 Euro für die Zustellung der Zeitungen an die Deutsche Post, da kann man schon verlangen, dass ordentlich zugestellt wird". So äußerte sich Verleger Thomas Miller kürzlich in seiner eigenen Zeitung.

Hintergrund sind die aktuellen Lieferverzögerungen bei der Deutschen Post, wodurch einige Leser das Traunsteiner Tagblatt zu spät erhalten. Bei Tageszeitungen ist das fatal, weil sie am nächsten Tag veraltet sind. "Bei jeder Reklamation erhalten wir einen vorgefertigten Standardbrief, passieren tut aber nichts.", erklärt Miller. Die Deutsche Post erstatte auch kein Porto.

Die Hutschnur platzt dem Verleger und seiner Vertriebsleiterin, als Post-Pressesprecher Dieter Nawrath von einer "im Wesentlichen recht zuverlässigen" Zustellung in und um Traunstein spricht. Denn die Beschwerden beim Traunsteiner Tagblatt füllen inzwischen einen ganzen Ordner. Die Verlagsleute: "Bei der Post weiß man das ganz genau, aber die verstecken sich mit ihren Ausreden hinter ihrem Schreibtisch - der Kunde beklagt sich ja bei uns und nicht bei Herrn Nawrath."

Nachtrag vom 24.11.: Nawraths Chefin, Monika Schaller, antwortete im Interview mit dem Mediendienst turi2.de auf die Frage, ob sie Erfahrung im Schönreden von Problemen gemacht habe: "Ich rede sie nicht schön. Ich benenne Fakten wie sie sind und begründe sie inhaltlich."



Mobile Packstationen in Litauen

Die litauische Post hat Mini-Packstationen mit nur 12 Fächern angeschafft, deren Aufstellort flexibel verändert werden kann. Es handelt sich um Abholstationen vom Typ Cleveron 351. Die Stationen brauchen keine Internetverbindung, aber laut Hersteller wird ein Stromanschluss benötigt. Die litauische Post will Solarmodule nutzen und auf ein Erdkabel verzichten.

Mit einem Hubwagen kann der Standort jeder Box von heute auf morgen verändert werden. Ein Post-Manager: "Die Anlage kann schnell dorthin verlagert werden, wo die Paketströme zu einem bestimmten Zeitpunkt am höchsten sind." Der erste Standort befindet sich in einem Bürogebäude.

Quelle: lietuvospastas.lt


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