Keine Obstkartons nach Australien / Mehrweg-Ideen ausgezeichnet / Ukrainische Briefmarken mit Hund


Keine alten Fruchtkartons für Pakete nach Australien nutzen

Auf der Website der Japanischen Post werden Kunden darüber informiert, bitte keine Kartons nach Australien zu senden, in denen früher Obst oder Gemüse verkauft wurde. Hat ein Karton einen Verpackungsaufdruck, der auf Obst oder Gemüse rückschließen lässt, kann Australien die Einfuhr verweigern. Selbst dann, wenn im Paket gar keine Lebensmittel enthalten sind.

Grund sind die scharfen Quarantäne-Vorschriften in Australien. Die Behörden wollen verhindern, dass Pflanzenkrankheiten, Bakterien, etc. eingeschleppt werden.

Informationen zufolge, die Paketda vorliegen, nimmt Australia Post ab Oktober 2022 überhaupt keine Sendungen mehr an, die das Land auf dem Seeweg erreichen. Grund sind Kapazitätsengpässe und "a very high number of prohibited items being received by sea mail".



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Österreichische Post prämiert Mehrweg-Verpackungsideen

Die Österreichische Post hat ihren Ideenwettbewerb abgeschlossen, bei dem Kunden aufgefordert waren, sich Anreize für die häufigere Nutzung von Mehrwegverpackungen auszudenken. Folgende Ideen wurden auf die ersten drei Plätze gewählt:

  • 1) Paketlotterie: Jede zurückgebrachte Verpackung nimmt an einer Verlosung teil. Die Post spendiert die Preise.
  • 2) Bonuspunkte: Kunden sammeln Punkte, indem sie Kartons mit einer App scannen. Je öfter ein Karton gescannt wird, desto mehr Punkte bekommen alle Kunden, die diesen Karton zum Versand verwendet haben.
  • 3) Aufblaspaket: Ein Quader aus Bioplastik wird mit Luft aufgeblasen. Er besteht aus einer äußeren und inneren Hülle. Zum flachen Rücktransport als Brief wird die Luft herausgelassen.

Die ersten drei Gewinner erhalten Gutscheine für Shöpping.at zwischen 125 und 500 Euro. Die Plätze 4 bis 25 erhalten Sachpreise. Ob und welche der eingereichten Ideen realisiert werden, ist ungewiss. In den Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs steht, dass "sämtliche Nutzungs- und Verwertungsrechte [der prämierten Gewinnerideen] unentgeltlich sowie zeitlich, räumlich und sachlich uneingeschränkt an die Österreichische Post AG" übergehen.

Mehr Infos unter www.post.at/repostboxing



Ukrainischer Minenspürhund bekommt eigene Briefmarken

Die staatliche ukrainische Post hat trotz des Krieges ihren Humor nicht verloren und ein neues Briefmarkenmotiv veröffentlicht. Es zeigt den Jack-Russell-Terrier "Patron", der im Dienste der ukrainischen Rettungskräfte Sprengstoffe und Minen aufspürt. Patron erhielt dafür bereits eine staatliche Medaille und wurde bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnet.

Die Beliebtheit des Hundes soll nun den Verkauf von Wohlfahrtsmarken ankurbeln. Außerdem gibt es im Onlineshop ukrposhta.ua verschiedene Fanartikel mit Zeichnungen von Patron.

Die Post hofft auf Einnahmen in Höhe von 1 Million Euro. Damit soll eine Minenräummaschine angeschafft werden (Quelle: Instagram).


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